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Limbas als Access-Ersatz

Open Source macht unabhängig

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(© Limbas)

Rechte-Editor

Eine der ersten Aufgaben, die auf einen Entwickler zukommen, ist die Authentifizierung der User. Der Rechte-Editor sorgt für einen geregelten Zugriff einzelner User oder auch User-Gruppen. Hier legt der Administrator fest, welche Limbas-Funktionen, bis hin zu einzelnen Feldern, vom User gelesen, gelöscht und bearbeitet werden dürfen. So ist es beispielsweise ohne Programmieraufwand möglich, je nach Verantwortungsbereich des Benutzers, eine gänzlich andere Ansicht auf die Daten zur Verfügung zu stellen. Damit wird eine Trennung der Aufgabengebiete ­gewährleistet.

DMS

Das in Limbas integrierte vollwertige Dokumenten-Management-System (DMS) verwaltet sowohl Bilder als auch Dokumente verschiedener Art und kann diese versionieren und indizieren. Limbas nutzt ein externes OCR-Erkennungsprogramm zur automatischen serverseitigen Texterkennung. Vormals papierbasierte Dokumente können so in Limbas verwaltet und durchsucht werden.

Durch die Verknüpfung des DMS mit in Limbas erstellten Lösungen können beliebige Datensätze mit gespeicherten Dokumenten verknüpft werden. So werden etwa Anträge und Dokumente (Röntgenbilder, Bebauungspläne, städtebauliche Entwürfe, Grundrisse, Lagepläne, uvm.) mit Einwohnern oder Patienten verbunden.

Groupware-Funktionen

Limbas-Groupware-Funktionen verbessern die hausinterne Zusammenarbeit. Es werden unter anderem ein Dateimanager, Wiedervorlage, eMail, Kanban und Kalender zur Verfügung gestellt. Datensätze, die mit diesen Funktionen verknüpft werden, lassen sich effizient bearbeiten und stehen zentral allen zur Verfügung. So können beispielsweise Wiedervorlagen für einzelne Datensätze an sich selber oder Kollegen digital übergeben werden.

Die zentrale Verwaltung beliebiger Datensätze im Dateimanager ermöglicht allen Mitarbeitern den Zugriff auf wichtige Dokumente – und eine gemeinsame übersichtliche Terminplanung.

Workflow

Mit der integrierten Workflow­engine lassen sich individuelle ­Abläufe elektronisch umsetzen, wie zum Beispiel der Austausch von Akten/beliebigen Datensätzen ­zwischen Mitarbeitern und Abteilungen. Über die Workflowengine lassen sich der laufende Prozess überwachen sowie weitere Hintergrundprozesse anstoßen. Da über die Engine alle vorhanden Team-Funktionen im Workflow genutzt werden können, wird neben der Prozesskontrolle durch automatische Wiedervorlagen, eMail-Versand etc. auch die Kommunikation optimiert.

Ebenfalls besteht die Möglichkeit, einzelne Schritte und Prozesse in Kombination mit der Workflowengine individuell über Limbas-Formular, Kanban, Gannt-Kalender etc. zu visualisieren.

Fazit

Limbas eignet sich für den öffentlichen Bereich und die meisten Kommunen, die ihre Geschäftsprozesse neu abbilden oder alte Anwendungen ablösen wollen. ­Individuell entwickelte Fachanwendungen und andere in Limbas erstellte Lösungen lassen sich innerhalb von Limbas beliebig miteinander kombinieren.

Mit seinem Portal-Charakter bietet Limbas ein flexibles Baukastensystem für all jene, die auf Open-Source-Technologie setzen, aber auf hohe Performance, Usability und Anpassbarkeit nicht verzichten können. Anwendungen wie ­Tabellen, Formulare und Berichte lassen sich umsetzen, wie man es von Access und Filemaker gewohnt ist. Durch verschiedene Schnittstellen können Daten mit Fremdsystemen ausgetauscht werden. Somit lässt sich Limbas als Back­end für bestehende CMS oder andere Internetseiten verwenden.

Sogar individuell erstellten Apps ist der Zugriff auf festgelegte Teilbereiche in Limbas möglich. Der Import/Export Wizard ermöglicht es, Daten von bestehenden Applikationen (zum Beispiel Access) zu importieren.

Infos zu Limbas

Über das öffentliche Wiki stellt Limbas eine vollständige Dokumentation kostenlos zur Verfügung: www.limbas.org.

*Die Autorin: Martina Hatzinger, Limbas GmbH

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