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Auswärtiges Amt schickt den Pinguin in Ruhestand Open Source konnte IT-Kosten für eGovernment nicht senken

Redakteur: Gerald Viola

2002 hat das Auswärtige Amt begonnen, seine Rechner weltweit auf Open-Source-Software umzustellen. Jetzt wird zurückgerudert: Migration auf Windows. Die Einsparungen waren nicht so hoch, wie es sich die Verantwortlichen versprochen hatten. Doch das ist nicht der einzige Grund.

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Auswärtiges Amt: Open Source spielt zweite Geige
Auswärtiges Amt: Open Source spielt zweite Geige
( Archiv: Vogel Business Media )

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek hat das mit einer kleinen Anfrage bekannt gemacht, auf die jetzt die Anwort aus dem zuständigen Bundesinnenministerium vorliegt.

Noch vor einigen Jahren hatte das Auswärtige Amt enorme Kosteneinsparungen im IT-Bereich und bei der weltweiten Vernetzung der Behörden geltend gemacht. Die Bilanz der Bundesregierung ist heute eher ernüchternd, das Potenzial habe nur in „geringem Umfang ausgeschöpft“ werden können.

Mehr Geld für Personal, Schulungen und Implementationen

„Die tatsächlich erzielten Einsparungen betreffen überwiegend eingesparte Lizenzkosten in den Jahren 2005 bis 2007. In den Folgejahren entstanden zusätzliche Kosten für die Entwicklung von Scanner- und Druckertreibern, da diese nicht am Markt verfügbar sind. Diese waren wegen der Marktentwicklungen im Bereich der quelloffenen Software sowohl innerhalb der Bundesverwaltung als auch generell höher als erwartet.

Ebenso entstanden in der Höhe nicht so erwartete Mehraufwendungen für Personal, Schulungen, Implementationen und Pflege von Anpassungen. Insofern muss davon ausgegangen werden, dass entgegen optimistischen Erwartungen im Gesamtzeitraum keine größeren Einsparungen erzielt wurden.“

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