Wien veröffentlicht Schnittstellen zum Stadtplan

Open Data in Österreich: Wien und Linz geben ihre Daten frei

24.10.2011 | Redakteur: Gerald Viola

Wien: Europas Open-Data-Hauptstadt
Wien: Europas Open-Data-Hauptstadt

Die Stadt Wien lädt die Community zur 5. Open Government Plattform am Donnerstag, 27. Oktober, ein. Schwerpunktthema dieser Veranstaltung wird das Thema „Verkehr“ sein. Vertreterinnen und Vertreter der Wiener Linien werden anwesend sein. Eine Livestream-Übertragung findet statt.

Open Data in Linz

Die Stadt Linz hat ebenfalls ihren Open-Data-Katalog. Die in maschinenlesbarer Form verfügbaren Daten, die unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY 3.0) veröffentlicht wurden können nun frei verwendet und etwa für die Entwicklung von Applikationen für Smartphones genutzt werden. Auch die kommerzielle Nutzung ist erlaubt.

Und dasAngebot soll weiter ausgebaut werden, zumal die Linzer nicht einmal der Vergleich mit der deutschen Hauptstadt scheuen: „Während die deutsche Hauptstadt Berlin kürzlich mit 18 Datensätzen ihr Open Data-Angebot gestartet hat, bietet Linz bereits in der Anfangsphase über 90 Datenbestände. Zur Wahl stehen unter anderem zahlreiche Statistiken über die Stadt Linz und die Wahlergebnisse der Gemeinderats-, Landtags-, Nationalrats-, Bundespräsidentschafts- und EU Wahlen.“

Die Stadt sieht sich dabei mit an der Spitze der Open-Data-Bewegung: „Eine Vorreiterrolle im europäischen Raum hat die Stadt Linz mit dem 2009 gestarteten Projekt „Open Commons Region Linz“ übernommen. Sein Ziel ist unter anderem, Daten via Internet kostenlos für die Schaffung neuer Inhalte zugänglich zu machen.“

Und: „Die Open Commons Region ist ein weiterer Schritt der Zukunftsstadt Linz, ihre Bürger bei der Informationsbeschaffung- und nutzung via Internet zu unterstützen. Bereits seit 2005 läuft die städtische Hotspot-Initiative mit derzeit 119 Standorten für den Gratis-Einstieg ins Internet. Sie ist österreichweit einzigartig.“

Seit September 2009 stellt Linz über den „Public Space Server“ allen interessierten LinzerInnen ab 14 Jahren einen fix definierten Speicherplatz sowie ein persönliches eMail-Postfach und Programme für die nichtkommerzielle Veröffentlichung von Inhalten im Internet zur Verfügung. Rund 1.300 Linzer nutzen diese Möglichkeit.

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