Suchanfragen zeit- und kosteneffizient bearbeiten

Online-Verwaltung von Fundsachen

| Redakteur: Susanne Ehneß

Öffentliche Einrichtungen können mit der Plattform Fundsachen verwalten und Suchanfragen abwickeln
Öffentliche Einrichtungen können mit der Plattform Fundsachen verwalten und Suchanfragen abwickeln (Bild: Zentrales Fundbüro)

Das klassische Fundbüro war gestern. Jedenfalls nach Auffassung der Neosulting GmbH. Eine Online-Abwicklung von Verlustgütern und Fundanfragen soll den Behörden künftig eine zeit- und kostensparende Alternative bieten.

Ein Online-Angebot soll Städten, Vereinen und anderen öffentlichen Einrichtungen künftig die Verwaltung von Fundsachen und Suchanfragen erleichtern. Die Internet-Plattform „Zentrales Fundbüro“ sowie die neu entwickelte Lösung namens „Zentraler Fundbüro Manager“ sollen Erfassung, Verwaltung und Beantwortung entsprechender Anfragen schneller abwickeln. Die Anfragen der Bürger müssen laut Entwickler Neosulting dann nicht länger von Hand bearbeitet werden, weil sie direkt über das Online-Fundbüro eingehen.

Datenbank

Das System vergleicht die Anfrage mit den über 217.000 Einträgen des Zentralen Fundbüros – einer Datenbank, die unter anderem über 700 kommunale Fundbüros abfragt – und informiert den Sucher anschließend automatisch. Abgegebene Gegenstände werden dabei standardisiert erfasst. Die relevanten Informationen werden laut Anbieter abgefragt und über eine Karte erreichbar gemacht.

Behörden sollen dadurch ihre Personal- und Lagerkosten senken. Gleichzeitig dürfte es natürlich die Chance erhöhen, dass der verlorene Gegenstand wieder nach Hause findet.

Gehen besonders wertvolle Dinge verloren, die nicht online sichtbar sein sollen, kann eine „interne Suche“ aktiviert werden. Geldfunde erscheinen dadurch nicht in der Online-Darstellung, sodass die verwaltende Behörde die Möglichkeit hat, den Eigentümer ausschließlich anhand von Kriterien, welche nur dieser wissen kann, zu identifizieren.

Großes Ziel

„Wir wollen das ‚Google‘ für Verlorenes und Gefundenes werden“, macht Markus Schaarschmidt, Geschäftsführer der Neosulting GmbH und Entwickler des Zentralen Fundbüros, sein Ziel klar. „Mit unserer umfangreichen Datenbank und den intuitiv zu bedienenden Systemen bieten wir eine individualisierbare Lösung für Unternehmen, Behörden und Einrichtungen jeder Art, von dem alle Seiten profitieren.”

Und was passiert, wenn die gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungspflicht verstreicht? Dann erhält der Administrator einen Hinweis vom Systen zur Wiedervorlage. Erfolgreich bearbeitete Anfragen werden automatisch archiviert, wobei ID-Nummern für jede einzelne Fundsache vergeben werden.

Laut Neosulting kann das System mittels Desktop-Rechner ebenso gepflegt werden wie via Tablet oder Smartphone. Die Administration erfolgt dabei über den Internet Browser oder über eine entsprechende App.

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