Bessere Vernetzung der Jugendhilfe

Online-Platzbörse in Schleswig-Holstein gestartet

| Redakteur: Ira Zahorsky

Die Online-Platzbörse des Landes Schleswig-Holstein soll über Jugendhilfeeinrichtungen und deren freie Plätze informieren
Die Online-Platzbörse des Landes Schleswig-Holstein soll über Jugendhilfeeinrichtungen und deren freie Plätze informieren (Bild: Pixabay / CC0)

Das Landesjugendamt Schleswig-Holstein hat ein neues Online-Portal für die Beteiligten der Jugendhilfe in Schleswig-Holstein gestartet: Die Platzbörse gibt Einrichtungsträgern der Jugendhilfe die Möglichkeit, online ihre Einrichtungen vorzustellen und darin freie Plätze anzubieten. Sie können dort ihre Kontaktdaten sowie ein Kurzprofil ihrer Einrichtung(en) hinterlegen.

Die örtlichen Jugendämter finden in der Online-Platzbörse des Landes Schleswig-Holstein die Liste der Jugendhilfeeinrichtungen, deren Träger sich am Portal beteiligen. Sie können sich über das Profil der Einrichtungen und die aktuelle Anzahl freier Plätze informieren sowie anhand entsprechender Such- und Filterfunktionen bedarfsgerechte Angebote zur Unterbringung finden.

Die Kinder- und Jugendhilfe umfasst Leistungen und Aufgaben, die durch öffentliche und freie Träger zugunsten junger Menschen und deren Familien zusammengefasst werden. Dazu gehört beispielsweise die Jugendhilfeplanung der kommunalen Jugendämter für Kinder und Jugendliche, die in Jugendhilfeeinrichtung leben.

Familienminister Dr. Garg betont: „Die Beteiligten in Schleswig-Holstein sind sich einig, dass eine bessere Vernetzung aller Akteure zu einer Stärkung der Jugendhilfe im Sinne der Kinder und Jugendlichen beiträgt. Das Online-Angebot ist ein ganz praktischer Schritt dazu.“ Das Portal trage zu mehr Transparenz und einer besseren Planbarkeit im Interesse der Betroffenen bei. „Machen Sie mit und nutzen das Angebot aktiv“, so Minister Garg an die Jugendhilfe-Einrichtungsträger und Jugendämter gerichtet.

Die Platzbörse ist Teil des Schleswig-Holstein-Services. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. Zum Start nehmen bereits rund 90 von insgesamt 318 Trägern mit über 500 Einrichtungen das Angebot wahr. Der Zugang ist – auch aus Datenschutzgründen – nur für registrierte Nutzerinnen und Nutzer der Jugendhilfe möglich.

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