Plan sieht komplette Online-Zulassung bis 2017 vor

Online-Abmeldung kommt 2015

| Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Ab Anfang nächsten Jahres können Autos online abgemeldet werden.
Ab Anfang nächsten Jahres können Autos online abgemeldet werden. (Foto: VBM-Archiv)

Ab nächstem Jahr ist es möglich, Fahrzeuge im Internet abzumelden. Dies ist ein erster Schritt zur kompletten Online-Zulassung, die bis 2017 umgesetzt werden soll.

Kfz-Betriebe und Autofahrer können ab 1. Januar 2015 ihr Fahrzeug mit geringem Aufwand auf einem Online-Portal des Kraftfahrt-Bundesamtes abmelden. Das spart den Weg zur Zulassungsstelle. Den Weg frei macht eine geänderte Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV). Zunächst ist das Verfahren auf Autofahrer begrenzt, die ihr Auto ab dem 1. Januar 2015 an- oder umgemeldet haben.

Künftig ist es möglich, per Mausklick das Auto aus dem Verkehr zu ziehen. Auf den neuen Fahrzeugscheinen (Zulassungsbescheinigung Teil I) wird ein Rubbelfeld aufgetragen sein. Dieser Sicherheitscode unter der Deckschicht wird für die Online-Abmeldung eines Kfz benötigt.

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Wie das neue System konkret funktioniert, hat die ZDK-Rechtsabteilung in der Handlungsanweisung „Internetbasierte Außerbetriebsetzung von Fahrzeugen“ erläutert. In zehn einfachen Schritten ist der Weg zur Online-Abmeldung für jeden leicht nachvollziehbar erläutert. Allerdings handelt es sich um eine vorläufige Version, im Endzustand kann es noch zu leichten Veränderungen kommen.

„Effizienzvorteile wird die Online-Außerbetriebsetzung sicherlich bei den Abmeldungen von Fahrzeugflotten und in den Autohäusern bei der Abmeldung eigener Fahrzeuge bringen“, erläutert ZDK-Referent Stefan Laing. „Auch bei der Inzahlungnahme von Kundenfahrzeugen kann das neue Verfahren die innerbetrieblichen Abläufe bei der Fahrzeugabmeldung erleichtern.“ Ebenso könne der Fahrzeughandel den Kunden die Außerbetriebsetzung als Dienstleistung anbieten.

Die internetbasierte Außerbetriebsetzung ist ein erster Schritt, bis 2017 ist eine komplette Online-Zulassung geplant. Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Gewerbes Niedersachsen-Bremen, begrüßte die Entwicklung: Man möge gemäß dem Zeitplan bis 2017 ein Portal schaffen, in dem alle verwaltungstechnischen Schritte rund um das Automobil und Motorräder ohne großen Zeitaufwand möglich seien.

Der Kfz-Verband hatte vor Jahren bereits gefordert, auch an Wochenenden Zulassungen zu ermöglichen. „Das ist ein bürgerfreundlicher Schritt mit kleinem Bürokratieaufwand, der die Verwaltungsakte für Ab- und bald Anmeldung ohne Büroschlusszeiten ermöglicht.“

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