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Bundesrechenzentrum Wien implementiert zentrale Security-Plattform

Ohne Sicherheit kein eGovernment

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Sicherheit im Web

Hochsicherheit ist auch bei allen Anwendungen gefragt, die das Rechenzentrum im Intranet der Verwaltung und im Internet zur Verfügung stellt. Über das „Portal AusTria Services“ Framework stellt das BRZ den Bundesbehörden eine Fülle individueller IT-Services zur Verfügung. Die Gewährleistung der Zugangssicherheit sowie ein effizientes Berechtigungsmanagement sind in diesem Umfeld essenziell.

Aus diesem Grund suchte das Experten-Team um Günther Lauer nach einer Lösung, mit der sich für die Internet-Anwendungen ressortübergreifend ein ausgefeilter Zugriffsschutz realisieren und möglichst einfach und effizient verwalten lässt.

Ein Auslöser für den gestiegenen Sicherheitsbedarf war auch die Tatsache, dass Ende der 90-er Jahre die Anforderung entstand, zentrale Registeranwendungen, wie das Firmenbuch oder die Grundstücksdatenbank, einem breiteren Personenkreis in den Behörden online zugänglich zu machen. „Das Marktangebot war zu diesem Zeitpunkt nicht sehr groß, CA aber bot mit dem CA SiteMinder eine adäquate Lösung“, erinnert sich Günther Lauer. CA SiteMinder ist ein zentrales System für das Webzugriffsmanagement mit Benutzerauthentifizierung und Single Sign-On. Eine richtlinienbasierende Autorisierung sowie die Prüfung von Zugriffsberechtigungen auf Webanwendungen sind integriert. Ausschlaggebend für die Entscheidung, das Sicherheitsprodukt des Herstellers von Managementsoftware zu nutzen, war unter anderem auch, dass CA SiteMinder, verteilt auf mehreren Einzelservern, ohne Clusterbildung, betrieben werden konnte. Für das BRZ war dies ein wichtiges Argument, denn auf diese Weise lassen sich zu Wartungszwecken einzelne Server aus dem laufenden Betrieb herausnehmen, ohne das Gesamtsystem – und damit die Behördenarbeit – zu beeinträchtigen. Damit ist auch die erforderliche hohe Verfügbarkeit der Anwendungen (> 99 Prozent) sichergestellt. Darüber hinaus sind die Kosten für eine solche Implementierungsform laut Günther Lauer attraktiver, als für eine komplexe Cluster-Lösung.

„In der Einführungsphase konnten wir noch nicht abschätzen, welchen Umfang die Installation letztendlich haben würde, weshalb die Skalierbarkeit und der modulare Aufbau der Lösung für uns seinerzeit schon extrem wichtig war“, so der IT-Spezialist.

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