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Bundesrechenzentrum Wien implementiert zentrale Security-Plattform Ohne Sicherheit kein eGovernment

Autor / Redakteur: Petra Adamik / Gerald Viola

Österreich liegt in puncto eGovernment in Europa an der Spitze. Seit Jahren setzt die Alpenrepublik in Behörden und Kommunen konsequent computerbasierende Lösungen um. Ein durchgängiges Sicherheitskonzept ist eine wichtige Säule im Gesamtprojekt.

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Das Bundesrechenzentrum in Wien ist der zentrale Dienstleister der Bundesverwaltung in Österreich
Das Bundesrechenzentrum in Wien ist der zentrale Dienstleister der Bundesverwaltung in Österreich
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Bundesrechenzentrum GmbH (BRZ) ist der IKT-Dienstleister der Bundesverwaltung in Österreich. Das Unternehmen betreut und berät große Ressorts wie das Bundesministerium für Finanzen oder das Bundesministerium für Justiz in allen Belangen rund um die IKT-Themen. Zum Aufgabengebiet des BRZ gehört es auch, sensible (Bürger-)Daten sicher zu verwalten und zu verwahren. „Aus diesem Grund hat die Sicherheit in all ihren Ausprägungen bei uns einen extrem hohen Stellenwert“, unterstreicht Günther Lauer, Bereichsleiter eGovernment im BRZ. „Das gilt nicht nur für die IT-Anwendungen, sondern beginnt bei der Auswahl der Mitarbeiter, umfasst die Zutrittskontrolle zu Gebäuden und zum Rechenzentrum ebenso, wie den Zugriff auf sensible Daten.“ So werden die Mitarbeiter regelmäßig nach dem Sicherheitspolizeigesetz überprüft, wenn sie mit hochsicheren Anwendungen und den damit verbundenen Daten arbeiten. Darüber hinaus betreibt das BRZ eine eigene Kryptografiegruppe. Hinzu kommt ein Trust Center für digitale Signaturen, in dem die Republik digitale Schlüssel erzeugt, verwaltet und speichert, wie sie für die Reisepässe benötigt werden.

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