Kritik an De-Mail vor zweiter Runde im Bundesrat

„Ohne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt es kein Briefgeheimnis“

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De-Mail-Alternativen gemäß Gesetzesvorlage: „keine“?

Diese in einer frühen De-Mail-Gesetzesvorlage formulierte Behauptung ist falsch. Es gibt seit langem Alternativen, allerdings keine seitens der De-Mail-Initiatoren. Die regify AG beispielsweise hat eine Lösung, die von den Volksbanken im Kundenverkehr genau deshalb eingesetzt wird, weil Ende-zu-Ende Verschlüsselung auf sehr anwenderfreundliche Art und Weise sichergestellt ist.

Natürlich sind wir nicht die Einzigen mit einem alternativen Angebot, aber De-Mail akzeptiert keine Alternativen. Seit Jahren bewährte Lösungen werden nicht in De-Mail integrierbar sein und das, wie es uns mittlerweile erscheint, durchaus gewollt. Einfacher als durch ein Gesetz, dem De-Mail-Gesetz, lässt sich seitens der De-Mail-Initiatoren Wettbewerb nicht vom Leib halten.

Die mittelständische IT-Wirtschaft, zu der wir uns zählen, will aber im Wettbewerb mit anderen das beste Angebot liefern. Kundenfreundlich ist, wenn der Verbraucher aus einer Reihe von Angeboten das für ihn beste auswählen kann. Auf dieser Grundlage entsteht Innovation. De-Mail ist das Gegenteil davon.

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