Kritik an De-Mail vor zweiter Runde im Bundesrat

„Ohne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt es kein Briefgeheimnis“

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Die De-Mail-Vertreter behaupten, Ende-zu-Ende Verschlüsselung sei ja nicht ausgeschlossen und jeder könne für sich selbst entscheiden, ob er/sie dies zusätzlich machen wolle oder nicht

Diese Behauptung ist falsch, denn die Anwendung von Verschlüsselungstechniken ist für den normalen Anwender so kompliziert, dass er es üblicherweise bleiben lässt. 2010 lag die Nutzung daher im fast nicht messbaren Bereich.

Zur Erinnerung: De-Mail wurde dem Anwender aber ausgerechnet als „so sicher wie der Brief“ angepriesen, eine Eigenschaft also, die man dem Anwender nun wohl vorenthalten will. Dieses Versprechen lässt sich nur einlösen, wenn man Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwingend als Standard-Funktion vorsieht.

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