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Standards für eGovernment Offene Dokumentenformate in der Bundesverwaltung

| Redakteur: Manfred Klein

Der IT-Rat der Bundesregierung hat beschlossen, das offene Dokumentenformat ODF (ISO 26300) schrittweise in der Bundesverwaltung einzusetzen. Neben der Einführung von ODF soll die

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Hans Bernhard Beus
Hans Bernhard Beus
( Archiv: Vogel Business Media )

Der IT-Rat der Bundesregierung hat beschlossen, das offene Dokumentenformat ODF (ISO 26300) schrittweise in der Bundesverwaltung einzusetzen. Neben der Einführung von ODF soll die Entwicklung weiterer offener Dokumentenformate beobachtet und deren Einsatzmöglichkeiten geprüft werden. Insbesondere das XML-basierende Format der Firma Microsoft, Office Open XML (OOXML), das von der Internationalen Organisation für Normung (ISO) kürzlich ebenfalls als Standard veröffentlicht wurde, sei hier von Interesse, heißt es aus dem BMI.

Staatssekretär Hans Bernhard Beus, Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik und Vorsitzender des IT-Rats, bezeichnete die Entscheidung als „wichtigen Schritt, um den Wettbewerb zwischen den Software-Herstellern zu fördern, die IT-Sicherheit zu stärken und die Interoperabilität zu verbessern, denn offene Dokumentenformate werden vollständig und regelmäßig veröffentlicht.“

Bürgern, Unternehmen und anderen Verwaltungen würde damit künftig der Dokumentenaustausch mit der Bundesverwaltung auch im ODF-Format eröffnet. Die Behörden des Bundes würden spätestens ab Anfang 2010 in der Lage sein, diese Dokumente zu empfangen und zu versenden, zu lesen und auch zu bearbeiten.

Der IT-Rat setzt mit seiner Entscheidung den Beschluss des Deutschen Bundestages vom 5. Juli 2007 über den Antrag „Den Wettbewerb stärken, den Einsatz offener Dokumentenstandards und offener Dokumentenaustauschformate fördern“ um.

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