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eGovernment-Studie Österreichs Ämter brauchen mehr Zusammenarbeit

| Redakteur: Manfred Klein

Die Erwartungen der Österreicher an die Öffentliche Verwaltung nehmen zu: Serviceleistungen sollen mindestens so schnell wie in der Privatwirtschaft erbracht, Doppelgleisigkeiten und

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Die Erwartungen der Österreicher an die Öffentliche Verwaltung nehmen zu: Serviceleistungen sollen mindestens so schnell wie in der Privatwirtschaft erbracht, Doppelgleisigkeiten und Bürokratie vermieden werden. So das Ergebnis einer österreichweiten Studie mit 500 Teilnehmern, mit der das Technologieunternehmen Cisco die Kooperationsbereitschaft von Mitarbeitern im Öffentlichen Dienst untersucht und mit jenen aus der Privatwirtschaft verglichen hat.

Die befragten Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes sehen großes Verbesserungspotenzial (39 Prozent) bei der dienststellenübergreifenden Kooperation und Projektumsetzung – insbesondere wenn man die Situation in Österreich mit jener anderer Länder vergleicht.

Kooperation im Öffentlichen Dienst ist nicht nur eine Grundlage für besseren Bürgerservice, sondern auch für effizienten Mitteleinsatz. In einer von Cisco weltweit in mehreren Großstädten durchgeführten Vergleichsstudie wurde festgestellt, dass der Telefonkontakt eines Bürgers mit einer Behörde mit rund 4 Euro zu Buche schlägt. Der gleiche Kontakt via Internet kostet den Steuerzahler nur 50 Cent. Der Vergleich der Verwaltungen kommt außerdem zum Ergebnis, dass sich Verwaltungseinrichtungen mit besserer Vernetzung leichter auf die Anforderungen der Bürger einstellen können und gleichzeitig effizienter arbeiten.

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(ID:2016910)