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Austria-eGovernment auch für Rumänien Österreich exportiert und erweitert Verwaltungslösungen

| Redakteur: Gerald Viola

Kooperationen gibt es bereits mit Deutschland, der Schweiz, Tschechien und Bulgarien: Jetzt will auch Rumänien eGovernment-Lösungen aus der Alpenrepublik importieren.

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Bundeskanzleramt Wien (Foto: vio)
Bundeskanzleramt Wien (Foto: vio)
( Foto: vio )

Kommunikationsminister Gabriel Sandu ließ sich in Wien von Staatssekretär Josef Ostermayer unter anderem den Elektronischen Akt und die Bürgerkarte vorführen. Zwei Lösungen, bei denen die eGovernment-Europameister derzeit Erweiterungen planen, die vor allem den sogenannten „Jungeltern“ und den Steuerzahlern weitere Erleichterungen bescheren sollen.

In Planung befindet sich derzeit ein „BabyCheckIn“. Im idealen Fall sollen die Eltern mit einem einzigen Behördenkontakt praktisch alle notwendigen Dokumente beantragen können, also Geburtsurkunde, Meldung an die Sozialversicherung, Antrag auf Kindergeld und Familie sowie Wohnsitzmeldung. Das Instrument dazu soll die Bürgerkarte sein. Als Standpunkt für diese One-Stop-Lösung wird die Personenstandsbehörde am Geburtsort angedacht.

Auch die gerade in Umsetzung befindliche Steuerreform könnte in der Bürgerkarte ihren Niederschlag finden. Ostermayer lässt gerade die Möglichkeit prüfen, mit der elektronischen Bürgerkarte einsehen zu können, wie der persönliche Vorteil auf Basis der Steuerreform aussieht.

Erweiterungen sind zudem beim Elektronischen Akt angepeilt. In diesem Jahr sollen die Vollzugsdirektion der Justizanstalten sowie die Sozialämter die eAkte erhalten. Zuletzt wurden 2008 unter anderem Steuer- und Zollkoordination sowie Volksanwaltschaft integriert.

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