EU-Visa-Anträge nur mit Biometrie Österreich entscheidet sich für secunet

Redakteur: Manfred Klein

Die Europäische Union bereitet ein zentrales Erfassungssystem für die Bearbeitung von EU-Visaanträgen vor.

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Alle EU-Mitgliedsstaaten sind aufgefordert, ihre Auslandsvertretungen technisch so auszustatten, dass sie biometrische Merkmale aufzeichnen und mit einer zentralen Datenbank abgleichen können. Die secunet Security Networks AG soll soll eine entsprechende Lösung für das österreichische Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten aufbauen. secunet soll im Rahmen des Projektes alle österreichischen Auslandsvertretungen mit Hard- und Software für biometrische Erfassungssysteme zur Beantragung eines EU-Visums ausstatten. Bei der Auftragsvergabe setzte sich secunet in einem Ausschreibungsverfahren des österreichischen Außenministeriums gegen internationalen Wettbewerb durch.

Kernstück des österreichischen Erfassungssystems ist secunet biomiddle. Die standardorientierte Middleware soll den modularen Einsatz von biometrischen Komponenten sowie Ausweislesegeräten ermöglichen. Darüber hinaus stellt secunet die Applikationen bereit, die die Antragsdaten und die biometrischen Daten des Gesichts und der Fingerabdrücke aufnehmen. Die erforderlichen Geräte zur Aufnahme der Fingerabdrücke werden von Cross Match Technologies bereitgestellt.

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