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News Österreich: 25 Jahre „Zentrales Ausweichsystem des Bundes“

| Redakteur: Gerald Viola

Präventive Maßnahmen zum Schutz der Daten und die möglichst unterbrechungsfreie Fortführung der Verwaltungsprozesse sichert in Österreich das „Zentrale Ausweichsystem des Bundes“ (ZAS),

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Präventive Maßnahmen zum Schutz der Daten und die möglichst unterbrechungsfreie Fortführung der Verwaltungsprozesse sichert in Österreich das „Zentrale Ausweichsystem des Bundes“ (ZAS), das jetzt sein 25-jähriges Bestehen feiern kann. Im Jahre 1980 konnte mit dem Bau in Salzburg (St. Johann im Pongau) begonnen werden. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahre 1982 und seither dient das ZAS nicht nur der Sicherstellung von Ressourcen der diversen Rechenzentren des Bundes und einzelner Länder, sondern auch der hochsicheren und hochverfügbaren Datenarchivierung der öffentlichen Verwaltung. Auch für Privatleute besteht die Möglichkeit, die Datenarchivierung in Anspruch zu nehmen. Hauptsächlich jedoch liegt der Fokus in der Schaffung eines „Backup-Zentrums“ für die täglichen Sicherheitskopien der verschiedenen sensiblen und wichtigen Bereiche der Öffentlichen Verwaltung.Das „Zentrale Ausweichsystem“ bietet eine Katastrophenvorsorge für IT-Anwendungen sowie die sichere Lagerung von Daten in einer Umgebung mit minimalstem Risikopotential in Österreich. Weit entfernt von wirtschaftlichen und militärischen Brennpunkten, in einer tektonisch überaus stabilen Zone und nach menschlichem Ermessen, weder durch Hochwasser noch durch Erdverschiebungen bedroht, wird das ZAS betrieben. Somit ist der Standort in Form einer Zero-Risk-Umgebung die größte Stärke des Zentralen Ausweichrechensystem des Bundes.Das Hauptaufgabengebiet konzentriert sich laut Hofrat Christian Schlegl (seit Beginn im Jahre 1980 verantwortlich für den Betrieb des ZAS) auf folgenden Bereich: „Das ZAS dient zur Sicherstellung der Durchführung wichtiger Verwaltungsaufgaben in Ausnahmesituationen und soll bei teilweisen oder gänzlichen Ausfall eines Rechenzentrums der Bundesverwaltung dessen Aufgaben übernehmen“. Jetzt soll auch an diesem Standort das elektronische Staatsarchiv der Republik Österreich für digitale Langzeitarchivierung eingerichtet werden. Ab 2008 wird für das Zentralsystem des „Schengener Informationssystems“ der EU eine BCS (Business Continuity Site) im Rahmen des ZAS betrieben.

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