Marktüberblick Drucker-Anbieter

Öffentlicher Roundtable vor Vergabeverfahren

| Autor: Susanne Ehneß

Über 20 Vertreter aus der IT-Wirtschaft kamen nach Bonn, um über einen künftigen Drucker-Rahmenvertrag für die Bundesverwaltung zu sprechen
Über 20 Vertreter aus der IT-Wirtschaft kamen nach Bonn, um über einen künftigen Drucker-Rahmenvertrag für die Bundesverwaltung zu sprechen (© blobbotronic - stock.adobe.com)

Das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern (BMI) plant den Einkauf von Druckern, Multifunktionsgeräten und dazugehörigen Services für die Bundesverwaltung. Dazu lud die Zentralstelle IT-Beschaffung (ZIB) zum Roundtable nach Bonn.

Die ZIB des Beschaffungsamtes des BMI hat Anfang April zum ersten Mal einen öffentlichen so genannten Marktdialog im Vorfeld eines Vergabeverfahrens durchgeführt. Ziel war, eine laut BMI markt- und bedarfsgerechte Ausschreibung gewährleisten zu können.

Bei dem Treffen ging es konkret um einen künftigen Drucker-Rahmenvertrag Bund. Dazu wurden in Kooperation mit dem ITZ Bund potenzielle Bieter sowie Technologie- und Servicelieferanten, wie beispielsweise Händler, Systemhäuser, Hersteller oder Dienstleister, eingeladen. Pro Unternehmen durften zwei Teilnehmer anreisen.

Wie das BMI bekannt gab, kamen über 20 Vertreter aus der IT-Wirtschaft. Damit waren „nahezu alle Hersteller von Druckertechnologien sowie große Systemhäuser gleichzeitig am runden Tisch vertreten“.

Inhalte

Die Themenschwerpunkte waren:

  • Marktsituation und Marktentwicklung
  • Technische und fachliche Anforderungen
  • Liefermodelle, Servicemodelle, Preismodelle

Gemeinsam mit Technikern des Informationstechnikzentrums Bund haben die Vergabeexperten des Beschaffungsamts die Marktteilnehmer zu aktuellen Themen und Herausforderungen rund um den Einsatz von Druckern und Multifunktionsgeräten in der Öffentlichen Verwaltung befragt. Neben dem aktuellen Stand der Technik, zukünftigen Trends und Innovationen wurden auch Lösungen zu den Themen Sicherheit und Barrierefreiheit erörtert.

„Bedarfsgerecht einkaufen“

„Marktkenntnisse spielen bei unseren Ausschreibungen traditionell eine wichtige Rolle“, kommentiert die Direktorin des Beschaffungsamtes Frau Dr. Settekorn. „Bereits bei der Planung einer Ausschreibung müssen wir die Lösungsvielfalt und die Anbieterstruktur auf dem Markt kennen. So können wir bedarfsgerecht einkaufen und einen fairen Wettbewerb sicherstellen. Dabei probieren wir auch neue Dialogformate aus.“

Mission erfüllt

Der gemeinsame Marktdialog habe durch Transparenz und direkte, effiziente Kommunikation überzeugt. Das durchweg positive Feedback von Beschaffern, Bedarfsträgern und IT-Wirtschaft rege dazu an, das erstmals erprobte Format auch zukünftig im Vorfeld ausgewählter Vergabeverfahren zu nutzen.

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