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eGovernment doch ohne Social Media Öffentliche Verwaltungen durch Web 2.0 verunsichert

Redakteur: Manfred Klein

Die Öffentlichen Verwaltungen in Deutschland sind bei dem Einsatz von Web-2.0-Diensten wie sozialen Netzwerken, Foren oder Blogs verunsichert. 84 Prozent der Mitarbeiter ist beispielsweise der Nutzen interaktiver Online-Angebote für die Behördenarbeit nach wie vor unklar. So das Ergebnis einer Studie „Social Media in der Landesverwaltung“ des Beratungsunternehmens Steria Mummert Consulting.

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Noch scheuen Verwaltungen den Umgang mit Twitter, Facebook & Co.
Noch scheuen Verwaltungen den Umgang mit Twitter, Facebook & Co.
( Archiv: Vogel Business Media )

Sicherheitsrisiken halten 11 Prozent der Behörden, fehlendes Budget beziehungsweise unzureichendes Know-how der Mitarbeiter halten jeweils 32 Prozent und eine ungenügende IT-Infrastruktur halten 5 Prozent der Verwaltungen von der Umsetzung von Web-2.0-Anwendungen ab.

Verantwortlich dafür sei vor allem mangelnde Erfahrung im Umgang mit Web-2.0-Anwendungen. Knapp zwei von drei öffentlichen Einrichtungen hielten Fortbildungen für die betroffenen Mitarbeiter deshalb für sinnvoll. „Durch entsprechende Fortbildungen lässt sich das Bewusstsein der Mitarbeiter für die neuen Kommunikationsmöglichkeiten verbessern“, erklärt Christian Mohser, Principal Consultant bei Steria Mummert Consulting.

Was den Mitarbeitern der Öffentlichen Verwaltung jedoch häufig fehle, seien konkrete Handlungsempfehlungen für die Arbeit mit den Online-Tools. Dazu gehöre es beispielsweise festzulegen, was genau über die Kanäle kommuniziert werden dürfe und wie mit Kritik umgegangen wird.

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