Auswärtiges Amt mit „Dual-Boot-Hybriden“

OB Ude schwört auf Linux und enthüllt peinliche Migrationsdetails im AA

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LiMux spart Millionen, sagt der Oberbürgermeister

„Im Beschluss vom 16. Juni 2010 zum Thema LiMux wurde bereits dargestellt, welche Kosten für einen Betriebserhalt von Windows-Systemen für die Zeit seit 2005 angefallen wären. Zum Zeitpunkt des Beschlusses war das Ergebnis der Vergleichsrechnung für den Wechsel auf aktuelle Microsoft-Produkte (11,8 Millionen Euro) um 5,6 Millionen Euro höher als die damaligen Ausgaben des LiMux-Projektes (6,2 Millionen Euro). Bei einer Rückkehr zu Microsoft würde schon allein dieser Kostenvorteil aufgegeben werden“, stellt der Oberbürgermeister fest.

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Und dann begründet er, warum die Migration der IT der Münchner Stadtverwaltung auch nicht mehr rückgängig gemacht werden könne: „Hinzu kommt, dass eine ,Rückkehr‘ nicht nur die bereits umgestellten 6.300 LiMux-Arbeitsplätze, sondern auch die restlichen Windows-2000-Arbeitsplätze betreffen würde.

Diese ,Rückkehr‘ wäre nämlich keine Rückkehr zu den bisherigen Versionen (Windows 2000 und Microsoft-Office 97/2000), sondern ein eigenes Großprojekt ,Neue Microsoft-Arbeitsplätze‘ zum Wechsel von allen 15.000 Arbeitsplätzen auf Windows 7 und Microsoft-Office 2010.“

Dabei sei noch nicht einmal berücksichtigt, dass auf der Microsoft-Plattform regelmäßig mindestens alle vier bis fünf Jahre erneute Lizenzkosten für neue Produktversionen anfallen und ein derartiges Großprojekt noch wesentlich länger als bis 2013 (Projektende LiMux) dauern würde.

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