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Auswärtiges Amt mit „Dual-Boot-Hybriden“ OB Ude schwört auf Linux und enthüllt peinliche Migrationsdetails im AA

| Redakteur: Gerald Viola

„Rückkehr von LiMux zu Microsoft“ lautete der Antrag der CSU-Stadträtin von Ursula Sabathil. Die Antwort des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude (SPD) war ein glattes Nein. Gleichzeitig enthüllte er aber peinliche Details aus der angeblich so erfolgreichen Linux-Migration des Auswärtigen Amtes (AA).

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Ude: Mit LiMux über fünf Millionen Euro gespart
Ude: Mit LiMux über fünf Millionen Euro gespart
( Archiv: Vogel Business Media )

Und das war der Wortlaut des Antrags der stellvertretenden CSU-Fraktionsvorsitzenden:

„Es wird geprüft, ob die Rückkehr von LiMux zu Microsoft auch für die Landeshauptstadt München von Vorteil wäre.

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Begründung: Wie man hört, ist das Auswärtige Amt (AA) von Linux zu Microsoft zurückgekehrt. Laut Bundesregierung konnte das .Sparpotenzial auf Grund der tatsächlichen Marktentwicklung im Software-Bereich nur in geringem Umfang ausgeschöpft werden.

Auch in München gibt es kontinuierlich und verlässlich Schwierigkeiten mit LiMux, wie man sowohl aus dem Stadtrat, wie aber auch und vor allem aus der Verwaltung vernehmen kann. Mal kann man als LiMux-Besitzer andere Anhänge nicht öffnen, mal können Nicht-LiMux-Besitzer die LiMux-Anhänge nicht öffnen oder auch nicht lesen, weil nur Krakelschrift erscheint. Dies ist nur ein Problem von vielen.

Das ist schon ärgerlich genug, wenn man mit dieser Technik Geld sparen sollte; gänzlich absurd wäre es aber, wenn .das Sparpotenzial nicht ausgeschöpft würde, das heißt, wenn man mit LiMux nicht einmal Geld sparen würde.

Da wäre es doch nur vernünftig, ganz ohne Gesichtsverlust zu funktionierenden Techniken zurückzukehren.“

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