Der Countdown läuft

Nur noch sechs Monate Windows-7-Support

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Das Support-Ende von Windows 7 steht an.
Das Support-Ende von Windows 7 steht an. (Bild: IRINA - stock.adobe.com)

Microsoft stellt den Support für das Betriebssystem Windows 7 in rund einem halben Jahr ein – exakt am 14. Januar 2020. Updates werden nach dem Support-Ende dann nicht mehr angeboten. Aber so kurz vor dem Aus ist das Betriebssystem noch weit verbreitet.

Es ist Zeit zu handeln: Am 14. Januar 2020 beendet Microsoft den Support für Windows 7. Gegenwärtig soll sich noch auf ungefähr einem Drittel aller Rechner der Software-Dino aus dem Hause Microsoft befinden. Zwar gab es bei der ersten Veröffentlichung von Windows 10 das Angebot für ein kostenloses Upgrade, doch dieses endete bereits am 29. Juli 2016.

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Private Nutzer

Microsoft schreibt auf seinen Support-Seiten: „Sie können Ihren PC mit Windows 7 zwar weiterhin verwenden, doch ohne weitere Software- und Sicherheitsupdates sind Sie damit einem höheren Risiko für Viren und Malware ausgesetzt.“ Aus Sicht des IT-Handels steht also in den kommenden Monaten Geschäft rund um Upgrade-Dienste an. Mit guten Verkaufsargumenten, denn Updates haben die Funktion, Lücken im Sicherheitssystem des Computers zu schließen.

Gewerbliche Nutzer

Im gewerblichen Umfeld ist die Sachlage etwas anders, wenngleich es auch hier kaum Gründe gibt, an Windows 7 festzuhalten und die Windows-10-Migration hinauszuzögern. Professionelle Nutzer können unter Umständen eine Windows-7-Support-Verlängerung bekommen. Diese wird in Form von „Extended Security Updates“ (ESU) abgedeckt. Um diese zu erhalten, sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Nutzung von „Windows 7 Professional“ oder „Windows 7 Enterprise“
  • Einsatz ausschließlich im geschäftlichen Kontext
  • Einverständnis, dass sich Updates auf sicherheitsrelevante Aspekte beschränken

Der ESU-Support ist kostenpflichtig und wird lediglich bis zum Jahr 2023 verfügbar sein. Diese Windows-7-Support-Verlängerung bedeutet also nur einen Aufschub. Irgendwann muss man also doch auf Windows 10 umsteigen.

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