Digitalstrategie NRW will Tempo machen bei Digitalisierung der Schulen

Autor / Redakteur: dpa / Julia Mutzbauer

Bei der Digitalisierung an den Schulen will das Land Nordrhein-Westfalen bis 2025 bei Unterrichtsgestaltung, Lehrerfortbildung und Ausstattung vorankommen.

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Nordrhein-Westfalen will rund 184 Millionen Euro in die IT-Ausstattung besonders belasteter allgemeinbildender Schulen und Förderschulen investieren
Nordrhein-Westfalen will rund 184 Millionen Euro in die IT-Ausstattung besonders belasteter allgemeinbildender Schulen und Förderschulen investieren
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Digitale Kompetenzen ergänzten die grundlegenden Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Donnerstag bei Vorstellung der „Digitalstrategie Schule NRW“ bis 2025. Es handle sich um ein Gesamtkonzept mit Zielen und Maßnahmen für das „Lehren und Lernen in der digitalen Welt“ und umfasse im Kern drei Handlungsfelder.

Der Unterricht solle konzeptionell weiterentwickelt werden, um pädagogische und didaktische Chancen der Digitalisierung voll auszuschöpfen. Es brauche entsprechend qualifizierte Lehrkräfte, eine Fortbildungsoffensive sei in Gang gesetzt. Als drittes müsse der Zugang zu digitalen Medien und digitaler Infrastruktur sichergestellt werden.

Wohl noch vor den Herbstferien werde ein Investitionsprogramm – rund 184 Millionen Euro – für die Ausstattung besonders belasteter allgemeinbildender Schulen oder auch Förderschulen mit digitalen Endgeräten starten. Rund 370.000 Schülerinnen und Schüler könnten davon demnächst profitieren.

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