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Informationstechnologie NRW legt Rechenzentren zusammen

| Redakteur: Manfred Klein

Das nordrhein-westfälische Innenministerium wird zum Beginn nächsten Jahres das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik sowie die drei Gemeinsamen Gebietsrechenzentren (GGRZ)

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Das nordrhein-westfälische Innenministerium wird zum Beginn nächsten Jahres das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik sowie die drei Gemeinsamen Gebietsrechenzentren (GGRZ) Hagen, Köln und Münster zu einem neuen Dienstleister für Informationstechnologie zusammenlegen. Mit diesem Schritt soll laut Innenminister Ingo Wolf die Qualität verbessert und die Kosten gesenkt werden. Dazu Wolf weiter: „Wir wollen vorhandene Ressourcen bündeln und vereinheitlichen. Dadurch wird der Einsatz von Informationstechnik in der Landesverwaltung effizienter." Der Organisationsumbau solle zudem sozialverträglich erfolgen, so der Innenminister. Die Landesbehörden sollen auch weiterhin ortsnah von den jeweiligen Standorten in Hagen, Köln und Münster betreut werden.

Das Land will damit auch Vorreiter für die auch nach Ansicht des nordrhein-westfälischen Landkreistages zersplitterte IT-Struktur in den Kommunen sein. Heute gibt es fast 40 kommunale Rechenzentren bzw. Datenzentralen in unterschiedlicher Größe. Zudem nimmt ein Drittel der Kommunen seine IT-Aufgaben autonom wahr.

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(ID:2016908)