eGovernment-Initiative

nPA: Ein Gewinn für Sachsens Verwaltungen und Behörden

| Redakteur: Manfred Klein

eBeantragung von B­aumfällgenehmigungen

Die Vorteile des Systems stellen sich aus Sicht der sächsischen Staatsregierung so dar: „Durch die Bereitstellung einer zentralen technischen Komponente mit einem integrierten ‚Temporären Bürgerkonto' können unter anderem benötigte Berechtigungszertifikate zentral beschafft und genutzt werden. Hiermit sind erhebliche Kosteneinsparungen für die Behörden verbunden. Den Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern wird es möglich, ortsunabhängig die Online-Ausweisfunktion zur eindeutigen Identifizierung des Bürgers zu nutzen. Die Behörde kann somit ihren Bürgerservice erweitern und Bürgeranliegen medienbruchfrei bearbeiten.“

Für seine Bürger erhofft sich der Freistaat durch die Anwendung einen weiteren orts- und zeitunabhängige Zugangskanal zur Verwaltung.

Dass der nPA auch bei kommunalen Anwendungen sinnvoll einzusetzen ist, beweisen die Dresdner Städtväter mit ihrem Projekt „Konzept zur Umsetzung und Bereitstellung von Online-Diensten unter Nutzung der eID-Funktion“.

Die Fachämter der Landeshauptstadt Dresden wollen damit künftig geeignete Verwaltungsvorgänge elektronisch anbieten. Dazu soll in Zusammenarbeit mit dem Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden im Rahmen dieses Vorhabens das Verfahren „Beantragung einer Baumfällgenehmigung“ mit der eID-Funktion konzipiert und umgesetzt werden.

Im Rahmen der Umsetzung sollen die nPA-Funktionalität in die bestehenden Basisanwendungen der Landeshauptstadt eingebunden und die eGovernment-Basiskomponente „Verschlüsselung und Signatur“ des Freistaates Sachsens soweit möglich einbezogen werden.

Dazu sollen im Zuge des Projektes die Basissysteme CIT-Formularserver und das Fallmanagement um die notwendigen Funktionalitäten zur Bereitstellung und zum Abruf von Online-Formularen unter Nutzung der eID-Funktion des neuen Personalausweises erweitert werden.

Die Zielvorgabe der Dresdener: „Im Ergebnis der Umsetzung des Projektes sollen in Dresden die grundlegenden Voraussetzungen zur Bereitstellung von weiteren Diensten unter Nutzung des neuen Personalausweises geschaffen sein.“

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