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Niedersachsen will den digitalen Wandel gestalten

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Als Partnerin der niedersächsischen Wirtschaft fördert die Landesregierung weiterhin Forschung und Entwicklung:

  • So setzt sich das Land Niedersachsen beispielsweise für die Weiterentwicklung des Zukunftsfeldes „Autonomes Fahren“ ein. Testfeldeinrichtungen in Niedersachsen sollen ab dem kommenden Jahr die Zukunftsfähigkeit der Automobilindustrie sichern, die Verkehrssicherheit deutlich erhöhen und den Fahrkomfort für die Nutzer steigern.
  • Ebenfalls 2017 wird der Weiterbildungsstudiengang „Management digitaler Ge­schäftsmodelle und -prozesse“ an der Hochschule Weserbergland starten.
  • Darüber hinaus ist geplant, die Digitalisierung des „Hafens Niedersachsen“ mit Breitband-Versorgung aller niedersächsischen Seehafenstandorte sicherzustellen – gestartet wird im März 2017 am Standort Brake.
  • Bereits im ersten Quartal 2017 wird das „APIT DevLab Niedersachsen“ eröffnet, eine „Cross Industry Innovation“-Plattform mit dem Zweck, Digitalisierung und Vernetzung von Kreativwirtschaft und kleinen und mittelständischen Unternehmen zu fördern.

In den vergangenen Monaten hat die Niedersächsische Landesregierung bereits eigene Maßnahmen zur Digitalisierung vorgestellt.

  • Bereits im September 2016 hat das Kabinett die Strategie „Digitale Verwaltung 2025“ beschlossen, um die Landesverwaltung im Bereich Informations-und Kommunikationstechnologie zu modernisieren.
  • Anfang November hat Kultusministerin Frauke Heiligenstadt das landesweite „Bildungscloud“-Konzept vorgestellt. Damit setzt die Landesregierung Standards für eine moderne und zukunftsfähige Schul-IT. Das Projekt wird in der Pilotphase wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Auf der Basis der Evaluationsergebnisse wird mit Abschluss der Pilotphase 2020 über ein landesweites Roll-Out entschieden. Im Falle einer landes­weiten Einführung steht die „Bildungscloud“ den niedersächsischen Kommunen und Schulen als freiwilliges Angebot zur Verfügung.
  • Ebenfalls im November 2016 hat die Landesregierung vier Projekte zum Thema „Digitalisierung in der Arbeitswelt – Industrie 4.0/Wirtschaft 4.0" an den Standorten Emden, Osnabrück, Neustadt am Rübenberge sowie Goslar (dezentrale Lernwerkstätten als „smart factories“) gestartet. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Einrichtung der „smart factories" mit insgesamt einer Million Euro. Auch die Schulträger beteiligen sich an den Ausstattungen mit 10 Prozent der Zuwendung. Ziel ist es, das Lernen in und am Modell einer „smart factory" sowie das Interesse von Auszubildenden in bestimmten gewerblichen und kaufmännischen Berufen für das Thema 4.0 zu fördern. Das Motto lautet: „BBS fit für 4.0".

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