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News Niedersachsen spart mit kosteneffizienter Justiz-IT

| Redakteur: Gerald Viola

Durch eine einheitliche IT-Infrastruktur lassen sich in Öffentlichen Verwaltungen Beträge in Millionenhöhe sparen. So das Ergebnis einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die die Einsparpotenziale

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Durch eine einheitliche IT-Infrastruktur lassen sich in Öffentlichen Verwaltungen Beträge in Millionenhöhe sparen. So das Ergebnis einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die die Einsparpotenziale in der niedersächsischen Justizverwaltung nach der bislang größten europäischen Migration von Windows Vista untersuchte.Nach dem Total Cost of Ownership (TCO)-Modell, das sämtliche direkten und indirekten Kosten berücksichtigt, ergibt sich durch das Projekt „mit@justiz“ (Migration der Informationstechnik in der niedersächsischen Justiz) eine Kosteneinsparung von 72,5 Millionen Euro über zehn Jahre. Auftraggeber der Studie ist die Niedersächsische Justiz. Diese wollte damit die Entwicklung der Wirtschaftlichkeit von mit@justiz monetär bewerten. Neben den direkten Kosten wie Hardware-, Software- und Betriebsaufwand sollten vor allem die Auswirkungen auf das Arbeitsumfeld der Verwaltungsmitarbeiter analysiert werden.Aus der Investitionsbetrachtung ergibt sich ein Return on Investment bereits im Jahre 2009. Insgesamt können, laut Studie, durch mit@justiz mehr als 72 Millionen Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren eingespart werden. Die jährliche TCO pro PC soll sich um 22,9 Prozent reduzieren lassen. Darüber hinaus verringern sich durch die Zentralisierung und Standardisierung der IT-Landschaft die Kosten für Hardware und Software um 17,8 Prozent. Auch im Bereich der indirekten Kosten zeichnen sich erhebliche Verbesserungen ab. So lassen sich die jährlichen Ausfallkosten pro Client vermutlich halbieren.

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