Suchen

Projekt ohne T-Systems beendet Niedersachsen schließt IT-Modernisierung ab

| Redakteur: Susanne Ehneß

Der landeseigene Betrieb „IT.Niedersachsen“ hat innerhalb eines Jahres die Landes-IT modernisiert. An über 8.000 Arbeitsplätzen wurden rund 18.000 PCs, Tablets, Notebooks, Monitore und Drucker installiert.

Firmen zum Thema

Im Auftrag des Ministeriums für Inneres und Sport wurde der Großteil der Computer-Arbeitsplätze der niedersächsischen Landesverwaltung modernisiert. An 8.005 Clients wurden rund 18.000 Ge­räte installiert, die Rechner laufen unter Windows 8.1 und mit Office 2013.

Bemerkenswert ist, dass die Migration aus eigener Kraft gestemmt wurde. Bei Regierungsübernahme 2013, erklärt Minister Boris Pistorius, liefen alle Rechner noch unter Windows XP, und mit T-Systems habe bereits der Projektpartner festgestanden. „Wir haben uns dazu entschlossen, die Modernisierung durch unseren ­eigenen Landesbetrieb zu organisieren“, so Pistorius.

Die Zusammenarbeit mit T-Systems wurde daraufhin „einvernehmlich beendet“. IT.Niedersachsen habe „in einem großen Kraftakt die marode Ausstattung reibungslos und professionell ausgetauscht“. Der Erfolg des nun abgeschlossenen Projekts zeige „die Leistungsfähigkeit und fachliche Konkurrenzfähigkeit der Landesverwaltung im Vergleich mit privaten Anbietern“.

Der Rollout sei über die gesamte Laufzeit seit Juni 2014 wie geplant verlaufen, die neuen PCs, Notebooks, Tablets, Monitore und Drucker seien an vielen verschiedenen Orten pünktlich eingerichtet und einsatzbereit gewesen. „Dieses Projekt hat insgesamt eine besondere Bedeutung wegen der langen Historie zum Desktopmanagement, des über Jahre aufgetretenen Innovationsstaus und wegen der großen Außenwirkung auf eine Vielzahl der Arbeitsplätze im Lande“, betont Axel Beims, Geschäftsführer von IT.Niedersachsen.

Mit Abschluss des Projekts habe man einen „weiteren wesentlichen Meilenstein des Projektes NiC erreicht“. Das „Projekt Niedersachsen Client (NiC)“ umfasst die ­IT-Modernisierung der niedersächsischen Landesverwaltung. Dabei sollen laut IT.Niedersachsen Dateiablage- und Drucksysteme in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht optimiert werden.

Ein skalierbarer standardisierter Betrieb im Clientumfeld erleichtere es zudem, hohe Sicherheitsstandards einzuhalten und ein zentrales Vertrags- und Lizenzmanagement zu etablieren. Weitere Kunden könnten gut in den Standard integriert werden.

Bis Ende des Jahres sollen laut Beims noch „wichtige Optimierungen der technischen Infrastruktur“ folgen.

(ID:43625541)