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Zur zukunftssicheren Speicherinfrastruktur Nicht Cloud oder On-Prem: Cloud Experience On-Premises

Eine zukunftsfähige Storage-Infrastruktur muss sich heute an der Public Cloud messen lassen, denn Cloud Storage ist für die meisten Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Agilität, Benutzerfreundlichkeit und geringe Kosten – so ihr Versprechen.

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(© pixabay)

Doch ist die Public Cloud wirklich günstig? Hilft sie bei der Reduktion von IT-Aufwänden und ­Komplexität? Gibt es Alternativen in Sachen Skalierbarkeit und Flexibilität?

Klar ist: Mit den heutigen Herausforderungen brauchen IT-Abteilungen neue Speicherkonzepte. IT-Fachkräfte sind Mangelware und IT-Budgets können mit der Anforderungsflut nicht mithalten. Dabei sind diese Faktoren nötig, um die steigenden Datenmengen, die Gefahr durch Ransomware-Angriffe, die gestiegenen Compliance-Vorschriften und die Komplexität der Infrastrukturen zu managen.

Datenspeicherung der Zukunft – Anforderungen

Betrachtet man die Entwicklung des letzten Jahrzehnts, haben sich die Anforderungen an die Infrastruktur und das Management von Speichersystemen verschoben. Das betrifft vor allem die Langzeitspeicherung, IT-Sicherheit, Verfügbarkeit und Gesamtkosten.

In der Vergangenheit war die Anforderung oft „nur“, die Daten ­sicher aufzubewahren. Heute ­werden einige der führenden Applikationen ohne oder mit stark verkleinertem Cache direkt auf dem Speicher implementiert, aus welchem auch direkt gestreamt wird. Die Folge ist der Ruf nach Hochverfügbarkeit und Performance auch außerhalb der Primärspeicher.

Auch das Thema IT-Sicherheit hat durch Ransomware-Angriffe und Naturkatastrophen eine neue Dimension bekommen. Mit Angriffen auf Backups wird die letzte Verteidigungslinie von Unternehmen überschritten, sodass auch Backups besser geschützt werden müssen – eine neue Aufgabe für Speichersysteme und laut dem Allianz Risk Barometer 2022 das größte Geschäftsrisiko weltweit für Unternehmen.

Hinzu kommt die Anzahl an Anwendungen und Datenquellen. Video- und Bilddaten, SAP-Daten, Logs & Protokolle, Abrechnungen, Daten aus dem DMS, kalte Archive wie beispielsweise Altdaten und alte VMs – die Liste wächst kontinuierlich weiter. Für die IT-Infrastruktur bringt das viel Unsicherheit und erfordert Flexibilität und Agilität. Die Speicherinfrastruktur muss diese Flexibilität liefern und dabei die Komplexität und den Arbeitsaufwand gering halten.

Auch das Datenwachstum ist ein Dauerbrenner in der IT und treibt Storage-Kapazitäten in die Höhe. Der Digitalisierungsschub durch die COVID-19 Pandemie sowie der Einsatz smarter Geräte werden diesen Trend weiter beschleunigen.

Um die Anforderungen an die Datenspeicherung zu erfüllen, müssen Speicherlösungen heute skalierbar, sicher und kosteneffizient sein und zusätzlich die gesetzlichen Vorgaben und Compliance-Anforderungen erfüllen.

Public Cloud Storage – schnell und flexibel

Die schnelle Lösung für die Her­ausforderungen bei der Datenspeicherung verspricht die Public Cloud. Sie stellt in kurzer Zeit ­Systeme mit hohen Speicherkapazitäten zur Verfügung. Die Einstiegshürden sind gering, denn die Daten werden im Rechenzentrum des Providers gespeichert.

Der Nutzer muss sich nicht um die Hardware, Updates oder Wartung kümmern. Das ergibt jedoch noch lange keine funktionierende IT-Infrastruktur. Der Speicher ist zwar innerhalb von Minuten verfügbar, Setup und Konfiguration bleiben jedoch mühsam.

Der Aufwand für die Administration von Cloud-Lösungen wird von vielen Organisationen unterschätzt, denn für das Management und die Konfiguration werden Fachkräfte benötigt.

Zudem können Unternehmen nicht darauf vertrauen, dass ihre Daten vom Cloud-Provider sicher gespeichert werden – das betrifft die Themen Cyber-Sicherheit als auch Compliance und Datenschutz. ­Organisationen sind weiterhin selbst verantwortlich für die Einhaltung von Compliance-Vorschriften. Werden Richtlinien und Vorgaben nicht eingehalten, kann das zu offengelegten Buckets und Daten führen.

Sicherheit, Compliance und ­Management liegen bei der Unternehmens-IT, was Know-how und Schulungen erfordert – doch Fachkräfte für die Cloud sind rar und die Stellen schwer zu besetzen.

Für Organisationen mit sensiblen Daten und kritischen Infrastrukturen ist die Speicherung in der Public Cloud keine Option. In stark regulierten Branchen mit hohen Compliance-Anforderungen, wie zum Beispiel Gesundheitswesen, Versicherungen, Finanzdienstleis­tungen und öffentlicher Verwaltung, kann die Verantwortung für die Einhaltung von Compliance-Regeln nicht nach außen vergeben werden.

Die Datenkontrolle ist einer der gewichtigsten Gründe gegen die Cloud. Besonders Unternehmen mit hohen Datenschutzanforderungen setzen darauf, ihre Daten und Prozesse im eigenen Haus zu verwalten.

Aus diesen Gründen suchen viele IT-Verantwortliche andere Wege, welche die gleiche Agilität und Skalierbarkeit bieten, den Aufwand in der IT minimieren und allen Datenschutz- und Compliance-Vorgaben gerecht werden.

On-Premises Storage – Kontrolle & Kosten sparen

Der grundlegende Unterschied zwischen Cloud- und On-Premises-Lösungen besteht darin, wo sich die Speicherkapazität befindet. On-Premises-Speicherlösungen befinden sich im Rechenzentrum des Unternehmens. Die Hardware muss selbst angeschafft, finanziert und gewartet werden.

Ausgebildete IT-Mitarbeiter sind notwendig, die Updates installieren, Systemausfälle vorbeugen und im Notfall eingreifen. Treten Probleme auf, ist das Unternehmen selbst dafür verantwortlich, dass diese behoben werden. Häufig fehlen an diesem Punkt die notwendigen personellen Ressourcen.

Dieses kosten- und aufwandsinten­sive Szenario ist heute jedoch überholt, denn auch On-Premises Lösungen haben eine enorme ­Flexibilisierung erfahren. Mit einem Managed Services Ansatz wird das Speichersystem vom Provider oder Hersteller überwacht und gewartet, Fehler werden behoben und Updates installiert. Für IT-Abteilungen entstehen so – trotz On-Premises Speicherung im eigenen Rechenzentrum – kaum Aufwand. Zudem liegen die Daten im eigenen Rechenzentrum, wodurch Compliance-Vorschriften leichter eingehalten werden können.

Auch in Sachen Kosten können On-Premises Lösungen punkten. Die Enterprise Strategy Group (ESG) hat die führenden Public Cloud Anbieter mit einer software-basierten On-Premises Speicherplattform verglichen.

Das Ergebnis: 53% geringere Gesamtkosten und 61% geringerer Verwaltungsaufwand können mit der On-Premises Lösung realisiert werden. Die Annahme, dass die Public Cloud generell billiger ist, trifft nicht zu. Die Betrachtung der reinen Speicherkosten bringt Unternehmen nicht die notwendige Transparenz und Planbarkeit.

Der Administrationsaufwand und die Kosten für Wartung, Support, und Finanzierung sowie weitere betriebswirtschaftliche Faktoren müssen ebenso berücksichtigt werden. Zusätzlich fallen bei der Public Cloud Kosten für eine performante Datenleitung (WAN-Bandbreite) und für den Datenzugriff (Egress Fees) an.

Diese Kosten sind im Vorfeld schwer kalkulierbar. Bei den ESG-Berechnungen wurden diese Kosten ausgeklammert, wodurch die reellen Einsparungen mit der On-Premises Lösung noch deutlicher ausfallen, da Unternehmen mit einer Leserate von mindestens 20-30% kalkulieren sollten.

Cloud Experience On-Premises

Die Public Cloud hat der IT-Welt im letzten Jahrzehnt einen Schub gegeben und ist nicht mehr wegzudenken. Jedoch ist ein kompletter Umstieg in die Public Cloud schwer zu vollziehen und nur selten sinnvoll. Daher sind Hybrid-Lösungen und as-a-service Angebote ein gefragter Ansatz.

Organisationen müssen nicht zwischen Public Cloud und On-Premises, zwischen Schwarz und Weiß, entscheiden. Das Zauberwort heißt „Cloud Experience On-Premises“. Dieser Ansatz bringt die Vorteile der Public Cloud – Skalierbarkeit, Agilität, Flexibilität – ins eigene Rechenzentrum und verbindet sie mit den Mehrwerten von On-Premises – Datenhoheit, Kontrolle, Performance. Möglich ist das durch software-basierte Architekturen, welche die Speicherhardware und Softwareintelligenz trennen. Dadurch lässt sich kostengünstige Standardhardware einsetzen und zu einem flexibel erweiterbaren Scale-out Cluster verbinden.

Durch Mandantenfähigkeit lassen sich die Daten logisch trennen und verwalten, das gesamte Cluster-System kann durch Erweiterung an Knoten und Standardhardware einfach skalieren. Offene Schnittstellen, wie S3, SMB und NFS, ­ermöglichen die Anbindung von Geschäftsanwendungen. Auch die Beschaffungs- und Bezahlweise der Public Cloud kann auf dieses Modell übertragen werden. Mit Lösungen wie HPE GreenLake kann die Speicherinfrastruktur und vieles mehr in einem „as-a-service“ oder „pay-per-use“ Modell bezogen werden.

Synergieeffekte statt Insellösungen

Mit Cloud Experience On-Premises kann die Komplexität reduziert und Synergieeffekte erzielt werden. Auf einer Speicherplattform lassen sich Archivdaten revisionssicher ablegen, Backup-Daten vor Ransomware schützen, Forschungsdaten in großen Mengen langfristig und kostengünstig aufbewahren u.v.m. Durch Managed Services werden Hochverfügbarkeit und geringe Aufwände für die IT gewährleistet. Kosten werden gesenkt und der IT-Fachkräftemangel entschärft. Offene Schnittstellen, externe Zertifizierungen und die validierte Anbindung führender Anwendungen sichern die Integration in die IT-Landschaft. Mit Cloud Experience On-Premises können Unternehmen das ­Dilemma der langfristigen Datenspeicherung langfristig lösen – und dabei Kosten, Aufwände und Abhängigkeiten reduzieren sowie ein Plus an Datensicherheit und Datenschutz erzielen.

Der komplette Gesamtkostenvergleich der Enterprise Strategy Group (ESG) steht hier zum Download bereit. Mehr Informationen zu modernen software-basierten Speicherlösungen finden Sie hier.

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