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NFS | Network File System | Netzwerkprotokoll

| Redakteur: Gerald Viola

Das Network File System (NFS) ist eine Client-/Server-Anwendung, die es einem Computer-User ermöglicht, Dateien auf einem Remote-Computer zu betrachten sowie optional zu speichern

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Das Network File System (NFS) ist eine Client-/Server-Anwendung, die es einem Computer-User ermöglicht, Dateien auf einem Remote-Computer zu betrachten sowie optional zu speichern und zu aktualisieren, als würden sie auf dem lokalen Computer liegen. Auf dem User-System muss ein NFS-Client laufen; der andere Computer benötigt den NFS-Server. Auf beiden Computern muss TCP/IP installiert sein, da der NFS-Server und -Client TCP/IP als Basisprotokoll nutzt, um die Dateien und Updates hin und her zu transportieren. (Bei den früheren Versionen von NFS wurde das UDP – User Datagram Protocol – statt TCP verwendet, das ohne Quittungen arbeitet.)

NFS wurde von Sun Microsystems entworfen und als Fileserver-Standard verabschiedet. Das Protokoll nutzt die Remote Procedure Call (RPC)-Methode der Kommunikation zwischen Computern. Man kann NFS auf Windows 95 und anderen Betriebssystemen betreiben, die Produkte wie etwa den Sun Solstice Netzwerk-Client verwenden.

Mithilfe von NFS kann der Benutzer oder ein Systemadministrator ein Dateisystem oder einen Abschnitt davon mounten. Abhängig von den zugeteilten Privilegien kann man „nur-lesend“ oder auch „schreibend-lesend“ zugreifen.

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