Themen & Trends

Neuheiten auf der Medica

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Die Medica 2014 hat viel zu bieten: Selbstauflösende Textilimplantate oder biologische Rekonstruktion von Bandscheiben sind nur einige der Themen. Die Digitalisierung von OPs und Kliniken stehen jedoch im Fokus
Die Medica 2014 hat viel zu bieten: Selbstauflösende Textilimplantate oder biologische Rekonstruktion von Bandscheiben sind nur einige der Themen. Die Digitalisierung von OPs und Kliniken stehen jedoch im Fokus (Bild: Messe Düsseldorf GmbH)

Mit dem neuen „Avalon CL Wehenschreiber“ bietet Philips eine Lösung für die kabellose, fetale Überwachung an. Das bedeutet für werdende Mütter völlige Bewegungsfreiheit. Ob tragbare Elektronik für Monitoring wie in diesem Fall, Bildgebungstechniken oder roboterunterstütztes Operieren: Die Digitalisierung von OPs und Kliniken stehen im Fokus der Medica.

Einen Vorgeschmack auf die Neuheiten, die Unternehmen wie Philips, Samsung oder die Richard Wolf GmbH auf der weltgrößten Medizinmesse zeigen werden, auf die wichtigsten Themen und Trends bietet die „Preview“ am 2. Oktober in Hamburg.

Neuheiten über Neuheiten

Auf der bekannten Presse-Vorschau geht es aber auch um neue, innovative, medizintechnische Lösungen wie beispielsweise selbstauflösende Textilimplantate, um eine bundesweite Vergleichbarkeit von Operations- und Behandlungsergebnissen oder um neueste Bildgebungsverfahren.

Spannend wird auch ein aktueller Überblick über die Behandlung und Heilung durch lebende, zumeist körpereigene Zellen. Die Technik, die bereits erfolgreich bei Knorpel-, Knochen- und Hautdefekten eingesetzt wird, soll bald schon Vorfallgeschädigten Erlösung bringen. Wie eine biologische Rekonstruktion der Bandscheibe schon in naher Zukunft möglich sein wird, erfahren die Besucher der Preview anlässlich der Medica am 2. Oktober auf dem Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

Fetale Überwachung – ohne Kabel

Für Routine- als auch für Risikogeburten wird auch Philips auf der Presse-Vorschau seinen neuen „Avalon CL Wehenschreiber“ vorstellen. Dabei handelt es sich um eine Lösung für die kabellose, fetale Überwachung. Das Produkt ermöglicht eine mobile Überwachung und macht die Geburt insgesamt sicherer. Avalon CL erlaubt eine kontinuierliche Kontrolle des kindlichen Pulses, Intensität und Dauer der Wehen ohne störende Kabel. Das neue Gerät bietet werdenden Müttern während der Geburt und der Entbindung völlige Bewegungsfreiheit. Die Lösung nutzt die Smart Pulse-Technologie von Philips, um mögliche Verwechslungen (Koinzidenzen) bei den Herzfrequenzen von Mutter und Kind (auch bei Zwillingen und Drillingen) automatisch zu erkennen.

Und noch mehr ...

Im Rahmen der Medica geht es aber auch um Apps, die helfen könnten, die Versorgung der Patienten im Krankenhaus zu verbessern. Das Thema „KIS – Kaum Informationen Sichtbar?“ wird bei der Entscheiderfabrik (im Rahmen des 37. Deutschen Krankenhaustages) angesprochen. Tatsächlich sollen mobile Geräte die Daten, die bereits jetzt im Krankenhausinformationssystem (KIS) lagern, schneller fassbar machen. „Im Alltag ist es jedoch oft so, dass Ärzte und Pflegekräfte bislang viele Klicks benötigen, um an die Information zu kommen“, so Lars Forchheim, Abteilungsleiter Informationstechnik der Edia.con. Touchscreens werden dabei bereits jetzt eingesetzt, um die Informationen aus dem KIS in voller Breite darzustellen. Doch diese volle Breite der Information enthält oftmals zu viele Informationen, denn ein Chefarzt benötigt in der Regel andere Infos als die Pflegekraft. Nun soll eine iPad-App dies vereinfachen. Die App wird so konfiguriert, dass der Nutzer nur das zu sehen bekommt, was er tatsächlich benötigt. Es soll eine App für viele Berufsgruppen werden, aber mit einer eigenen Einstellung für jedes angesprochene Berufsfeld.

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