eGovernment in Brandenburg

Neues Rechenzentrum nimmt Arbeit auf

| Autor: Manfred Klein

Das neue Rechenzetrun soll die Verwaltungsdigitalisierung entscheidend voranbringen
Das neue Rechenzetrun soll die Verwaltungsdigitalisierung entscheidend voranbringen (Bild: © Eisenhans – stock.adobe.com)

Das Land Brandenburg hat sein neues Rechenzentrum in Betrieb genommen. Die Server der Landesverwaltung stehen nun alle in Berlin-Spandau. Im alten Standort wurde der Betrieb vollständig eingestellt. Damit laufen jetzt alle vom zentralen IT-Dienstleister des Landes (ZIT-BB) betreuten IT-Systeme und Fachanwendungen für die Landesverwaltung im neuen hochmodernen Rechenzentrum.

Innenstaatssekretärin Katrin Lange erklärte zur Einweihung: „Ich freue mich, dass das Land nunmehr über ein leistungsfähiges Rechenzentrum verfügt, das auch höchsten IT-Sicherheitsansprüchen genügt. Dies ist ein wesentlicher Baustein für die weitere Digitalisierung der Öffentlichen Verwaltung.“

Ihr ausdrücklicher Dank gelte den vielen Beteiligten insbesondere im ZIT-BB und im Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen, aber auch den weiteren Partnern innerhalb der Landesverwaltung und den vielen externen Unterstützern, die es ermöglicht hätten, das komplexe Projekt zum Erfolg zu führen.

Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski ergänzte: „Von einer guten Verwaltung wird erwartet, dass sie täglich hoch professionell und effizient funktioniert. Die vollständige Aufnahme des Betriebes im neuen Rechenzentrum ist dafür nicht nur ein gutes Beispiel, sondern der erfolgreiche Abschluss einer organisatorischen und logistischen Mammutaufgabe.“

Diese reiche von der Bedarfsanmeldung zur Unterbringung des Rechenzentrums des Zentralen IT-Dienstleisters des Landes Brandenburg über die Anmietung von Rechenzentrumsflächen bis hin zum Umzug der komplexen Systeme.Der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen und das ZIT-BB hätten dabei ihre Leistungsfähigkeit und ihr enges Zusammenwirken unter Beweis gestellt.

Die Herausforderung der zurückliegenden Monate bestand nah Ansicht der Verantwortlichen darin, die über 300 Fachverfahren und über 1.000 Infrastruktursysteme innerhalb eines guten halben Jahres bei laufendem Betrieb und möglichst ohne Störungen in das neue Rechenzentrum zu migrieren. In elf Umzugswellen hätten alle IT-Verfahren und Infrastruktursysteme erfolgreich übergeleitet werden können, ohne dass es dabei zu nennenswerten Unterbrechungen oder Störungen des Landesnetzwerkes kam.

Mit der vollen Leistungs- und Funktionsfähigkeit am neuen Standort wurde nunmehr das alte Rechenzentrum außer Betrieb genommen und alle Systeme abgeschaltet. Nach Abschluss der anstehenden technischen Rückbauarbeiten kann die Liegenschaft zum Ende des Jahres 2018 an die Stadt Potsdam übergeben werden.

Der Kostenrahmen für das ambitionierte Projekt in Höhe von rund 55 Millionen Euro wurde nicht nur eingehalten, die Verantwortlichen betonen: „Dank eines guten Projektmanagements und einer professionellen Zusammenarbeit aller Beteiligten wird der Kostenrahmen voraussichtlich unterschritten“.

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