DZ-Kommunalmaster® Einwohner – Projekt auf der Zielgeraden

Neues cloudfähiges Fachverfahren der Datenzentrale Baden-Württemberg (DZBW)

19.12.2011 | Autor / Redakteur: eGovernment SPEZIAL / Gerald Viola

Seit nunmehr 40 Jahren versteht sich die DZBW als Komplettanbieter für kommunale Software, da sie nahezu alle Kernverfahren einer Kommune anbietet. Die Neuentwicklung des Fachverfahrens Einwohnerwesen ist die konsequente Umsetzung einer langfristigen Produktstrategie. Und für alle Neuentwicklungen der DZBW gilt: nach den Prinzipien der SOA (softwareorientierte Architektur) wird die gesamte Fachlogik einer Anwendung über Komponenten oder Einzelservices umgesetzt.

Mit jeder Neuentwicklung steigt nicht nur die Anzahl der Services, sondern Neuentwicklungen können auch auf bestehende Funktionalitäten zurückgreifen. Zudem unterstützen alle Entwicklungen das Betriebsmodell des Cloud Computing. Die DZBW geht weiterhin davon aus, dass sich Betreiber von Fachverfahren infolge des Kostendrucks zu Anbietern von „Software as a Service“ über das Netz wandeln werden.

Wie bei allen Neuentwicklungen hat die DZBW auch im Einwohnerwesen auf eine intensive Kundeneinbindung während der Entwicklungsphase gesetzt. Jeder Geschäftsprozess wurde mit Endkunden diskutiert und abgestimmt, um Einsparpotenziale zu definieren. Alle Prozesse sind dokumentiert und dienen als Vorgabe für Entwicklung und Qualitätsmanagement. Der modulare Aufbau des Gesamtsystems ermöglicht es, schnell auf Änderungswünsche zu reagieren.

Einige Mehrwerte und konzeptionelle Ansätze

  • Nachrichtengetriebenes Verfahren mit hohem Einsparpotenzial:

Die Erfassungsdialoge werden immer mehr in den Hintergrund rücken. Viele der bisher manuell erfassten Daten können durch Integration von Nachrichten bereits qualitätsgesichert in Bearbeitungsmasken vorbelegt oder automatisiert über das System verändert werden.

  • Intuitive Benutzeroberfläche:

Um Einarbeitungszeiten zu reduzieren, bietet das neue Verfahren eine intuitive Benutzeroberfläche mit einem umfangreichen Hilfesystem. Das System analysiert den Bearbeitungsfall und bietet dann auf der Oberfläche Hilfestellungen an. Die Navigation wurde auf Geschäftsvorfälle ausgelegt.

  • Einsatz in Bürgerbüros und eGovernment:

Frontend-Prozesse lassen sich bündeln und verfahrensübergreifend in Bürgerbüros anbieten. Ein umfangreiches Berechtigungssystem erlaubt es Sachbearbeitern anderer Stellen, auf den gesetzlich möglichen Funktionsumfangs des Einwohnerwesens zuzugreifen. eBürgerdienste binden eID-Funktionen des neuen Personalausweises (nPA) ein und bieten zusätzlich ein Bürgerportal mit Rückkanal an.

  • Funktionsumfang und Integration:

Neben den Kernfunktionen wird die Unterstützung eines kommunalen Produkthaushalts angeboten inklusive umfangreichen, individuell zu gestaltenden Auswertungen – bis hin zu einer Business-Intelligence-Lösung. Einzelservices und Komponenten können übergreifend genutzt werden. Um weitere Fachverfahren oder Fremdsysteme anzuschließen, ist ein ESB (Enterprise Service Bus) integriert.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 2053424 / Fachanwendungen)