Hochschule Schmalkalden Neuer Studiengang zur Verwaltungsdigitalisierung

Autor: Julia Mutzbauer

An der Hochschule Schmalkalden sollen in Kooperation mit dem Thüringer Finanzministerium Fach- und Führungskräfte für die Digitalisierung der Öffentlichen Verwaltung ausgebildet werden. Dazu startet im Wintersemester 2021/2022 der neue Bachelorstudiengang Verwaltungsinformatik/ E-Government.

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Finanzstaatssekretär Dr. Hartmut Schubert, Hochschulpräsident Prof. Dr. Gundolf Baier und Wissenschaftsstaatssekretär Carsten Feller beim Austausch der Kooperationsunterlagen an der Hochschule Schmalkalden (v.l.)
Finanzstaatssekretär Dr. Hartmut Schubert, Hochschulpräsident Prof. Dr. Gundolf Baier und Wissenschaftsstaatssekretär Carsten Feller beim Austausch der Kooperationsunterlagen an der Hochschule Schmalkalden (v.l.)
(© Hochschule Schmalkalden)

Der neue sechssemestrige interdisziplinäre Studiengang wird gemeinsam von den Fakultäten Wirtschaftsrecht und Informatik angeboten. Er umfasst sowohl Fächer des Verwaltungsrechts, der Informatik und des Anwendungskontextes Verwaltungsinformatik. Damit sollen die Absolventen für die aktuellen Aufgabenstellungen von Landes- und Kommunalverwaltungen und die notwendige ganzheitliche Betrachtung einer Verwaltung auf Strategie-, Prozess- und Systemebene qualifiziert werden.

„Als künftige Entscheidungsträger sollen sie in der Lage sein, die Potentiale neuer Technologien zu erkennen, zu bewerten und Transformationsprojekte in öffentlichen Verwaltungen zu gestalten“, heißt es aus der Hochschule.

Zusätzlich soll es auch Praxisphasen geben. Mit dem Studienmodell „Studium und Praxis+“ können Studenten sowohl mit einem festen Kooperationspartner aus der Verwaltung als auch mit einem Kooperationspartner aus der Wirtschaft studieren, wie beispielsweise Softwareentwicklungshäusern oder Beratungsunternehmen. Das Studium ist aber auch ohne Kooperationspartner möglich.

„Durch eine entsprechende Änderung des Thüringer Laufbahnrechts wird der Abschluss des Studiums auch als qualifizierter Abschluss für die Laufbahn des gehobenen informationstechnischen Dienstes und somit ohne den sonst üblichen Vorbereitungsdienst anerkannt“, ergänzt die Hochschule.

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Redaktion, eGovernment Computing