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Bundesstelle für Informationstechnik und Bundesverwaltungsamt Neuer Standard: V-Modell XT Bund

| Redakteur: Gerald Viola

In enger Zusammenarbeit mit einem Expertenkreis aus unterschiedlichen Bundesbehörden entstand in der Bundesstelle für Informationstechnik (BIT) des Bundesverwaltungsamtes (BVA) der Standard V-Modell XT Bund, der seit heute öffentlich verfügbar ist. Die Behörden erhalten damit eine Variante des V-Modell XT, die deutlich besser auf Ihre Bedürfnisse angepasst ist. Die Konformität zum allgemeinen Standard bleibt jedoch erhalten.

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Quelle: Bund
Quelle: Bund
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit dem nun veröffentlichten V-Modell XT Bund erhalten Projektleiter und Projektmitarbeiter aus dem Behördenumfeld eine deutlich verfeinerte Variante des Standards, die Terminologie, Standards und weitere Besonderheiten von IT-Projekten in Bundesbehörden berücksichtigt. Standards wie WiBe, UfAB, ITIL oder BSI-Grundschutz sind im V-Modell XT integriert oder über klare Schnittstellen angebunden. Eine Reihe bedarfsgerechter Anwendungshilfen unterstützen bei der Anwendung der diversen Richtlinien und Vorgaben.

Und schließlich weist die Dokumentation des neuen Standards eine im Vergleich zum V-Modell XT deutlich reduzierte Anzahl an Seiten auf, was – so die BIT – „Spaß und Erfolg einer Einarbeitung entgegen kommt“.

Für alle Interessierten gibt es auf der Konferenz SEE 2010 ein Tutorial speziell zum V-Modell XT Bund. Dabei stellen die 45 Verantwortlichen der BIT zusammen mit den Entwicklern die Neuerungen im Detail vor. Außerdem zeigt das Tutorial, welche künftigen Weiterentwicklungen bereits geplant sind und wie sich Behörden in die Änderungssteuerungsgruppe des V-Modell XT Bund einbringen können.

Die Konferenz trägt das Motto „Erfolgreich mit Standards“ und wird von der BIT 50 (Bundesstelle für Informationstechnik) des BVA (Bundesverwaltungsamt) zusammen mit der Technischen Universität Clausthal und der 4Soft veranstaltet.

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