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Gut positioniert für 2014 Neuer Chef für Materna gesucht

| Autor / Redakteur: Sarah Maier / Sarah Gandorfer

Die Gründer und Geschäftsführer von Materna suchen zum 31. März 2015 einen neuen Leiter für ihr Unternehmen. Der IT-Dienstleister ist auf Bundes- und Landesebene sowie bei Kommunen und Verbänden gut am Markt positioniert und blickt optimistisch in die Zukunft.

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Die Geschäftsführung der Materna GmbH (v. l.): Helmut an de Meulen, Dr. Winfried Materna, Ralph Hartwig
Die Geschäftsführung der Materna GmbH (v. l.): Helmut an de Meulen, Dr. Winfried Materna, Ralph Hartwig
(Bild: Materna)

Die beiden Gründer und geschäftsführenden Gesellschafter des Dortmunder IT-Dienstleisters Materna, Dr. Winfried Materna (69) und Helmut an de Meulen (61), haben sich gemeinsam entschlossen, die Führung ihres Unternehmens weiterzureichen: Sie werden zum 31. März 2015 aus der Geschäftsführung der Materna und aller Tochterunternehmen ausscheiden.

Derzeit wird nach einem passenden Kandidaten für die Nachfolge gesucht. Dieser soll das Unternehmen langfristig weiterentwickeln. Der bisherige kaufmännische Geschäftsführer Ralph Hartwig setzt seine Tätigkeit im Unternehmen fort. Mit diesem Schritt gestalten die Gründer aktiv die Zukunft ihres Unternehmens und schaffen langfristig Sicherheit und Stabilität für Mitarbeiter, Kunden und Partner

Bereits in den vergangenen Jahren hatten die Dortmunder zwei entscheidende Veränderungen auf Gesellschafter- und Gremien-Ebene vorgenommen: Zum einen haben Winfried Materna und Helmut an de Meulen knapp 50 Prozent der Unternehmensanteile an ihre Kinder übergeben und damit den Charakter als Familienunternehmen gefestigt. Zum anderen hat der IT-Dienstleister einen Beirat berufen, der die Unternehmensleitung berät. Nach ihrem Ausscheiden aus der Geschäftsführung werden Winfried Materna und Helmut an de Meulen die Entwicklung der Firmengruppe aus dem Beirat heraus strategisch begleiten.

Winfried Materna und Helmut an de Meulen lenken seit der Gründung im Jahr 1980 die Unternehmensgeschicke. Der IT-Dienstleister beschäftigt über 1.400 Mitarbeiter und belegt mit einem Jahresumsatz 2013 in Höhe von 158 Millionen Euro in Deutschland den vierten Platz der mittelständischen IT-Unternehmen auf der Lünendonk-Liste.

Gut positioniert für 2014

Die Dortmunder blicken optimistisch auf das laufende Jahr. „Wir merken, dass Kunden wieder bereit sind, verstärkt in neue Technologieplattformen sowie in innovative IT-Systeme zu investieren“, sagt Winfried Materna.. „Mit unserem Beratungs- und Dienstleistungsportfolio treffen wir die aktuellen Anforderungen des Marktes.“

Der Branchenverband Bitkom rechnet für 2014 mit einem Wachstum des ITK-Marktes von 1,7 Prozent auf 153,4 Milliarden Euro. Wachstumsimpulse sollen IT-Dienstleistungen wie das Projektgeschäft und IT-Beratung sowie Software-Lösungen geben.

In diesem Marktumfeld ist Materna unterwegs: Das Kerngeschäft sind IT-Dienstleistungen, die im Rahmen von Projekten im Kundenauftrag erbracht werden. Das Angebot besteht aus standardisierten und skalierbaren Lösungsbausteinen und umfasst die gesamte Wertschöpfungstiefe: Prozess- und Technologieberatung, Konzeption, Customizing, Implementierung, Trainings, Wartung und Betrieb sowie Bereitstellung als Managed Services.

Dabei arbeitet Materna sowohl für IT-Organisationen als auch für Fachabteilungen in Großunternehmen, dem gehobenen Mittelstand, in Behörden auf Bundes- und Landesebene sowie Kommunen und Verbände. Wichtige Branchen für Materna sind der Public Sector sowie die Automotive- und die ITK-Industrie. Knapp ein Drittel des Umsatzes erwirtschaftet Materna mit Kunden aus der öffentlichen Verwaltung.

Materna präsentierte auf der CeBIT 2014 Lösungsbausteine für die Realisierung einer IT-Fabrik.
Materna präsentierte auf der CeBIT 2014 Lösungsbausteine für die Realisierung einer IT-Fabrik.
(Bild: Materna)

Trends

Laut dem IT-Dienstleister werde die Automatisierung im Rechenzentrum sowie die Automatisierung von IT-Systemen immer mehr zum Thema, mit dem sich IT-Organisationen befassen. Entsprechend steige die Nachfrage nach Software-Plattformen sowie Projekte. Das Ziel sei die Schaffung einer „IT-Fabrik“, also automatisierte durchgängige Prozesse, um IT-Dienstleistungen schnell, effizient und kostengünstig bereitzustellen, die den Geschäftsbetrieb des Unternehmens besser unterstützen.

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