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Cyber-Sicherheit Neuer BSI-Studiengang soll auf die Gefahren der Digitalisierung vorbereiten

| Autor: Julia Mutzbauer

Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) will in Kooperation mit der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltungen (HS Bund) den neuen Studiengang „Digital Administration and Cyber-Security“ anbieten. Das Studium soll den Absolventen fundierte Kenntnisse der Informationssicherheit und IT-Forensik vermitteln, damit sie diese in ihrer späteren beruflichen Tätigkeit einsetzen können, um die Gefahren der digitalisierten Welt zu erkennen und zu bekämpfen.

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Der BSI-Studiengang „Digital Administration and Cyber-Security“ soll die Absolventen auf ihre spätere berufliche Tätigkeit in Bezug auf IT-Sicherheit vorbereiten
Der BSI-Studiengang „Digital Administration and Cyber-Security“ soll die Absolventen auf ihre spätere berufliche Tätigkeit in Bezug auf IT-Sicherheit vorbereiten
(© LuckyBusiness - stock.adobe.com)

Ab dem Wintersemester 2020/2021 soll der neue Studiengang „Digital Administration and Cyber-Security“ in vier Semester Theorie an der HS Bund in Brühl und zwei Praxissemester im BSI angeboten werden. Hierbei sollen die Studierenden zwischen den Schwerpunkten „Digital Administration (DA)“ und „Cyber Security (CS)“ wählen können; für die BSI-Studierenden der Schwerpunkt Cyber Security vorgesehen.

Das Studium soll den Studierenden unter anderem fundierte Kenntnisse der Informationssicherheit und IT-Forensik vermitteln, damit sie diese in ihrer späteren Tätigkeit bei den Behörden für die präventive Absicherung der bestehenden IT-Systeme sowie die Dedektion von Angriffen auf die Regierungsnetze einsetzen können.

Weitere Themen des Studiengangs sind:

  • Programmierung,
  • Netzwerke,
  • Kryptografie,
  • Datenschutz,
  • Projektmanagement,
  • Staats- und Verwaltungsrecht,
  • Betriebswirtschaftslehre und Psychologie.

Die Studenten sollen bereits während ihrer Studienzeit den Status Beamte auf Widerruf und Anwärterbezüge erhalten. Direkt nach dem Studium sollen die Absolventen als Beamte in den Behörden übernommen werden. „Das BSI ist im IT-Bereich einer der attraktivsten öffentlichen Arbeitgeber. Qualifizierte Nachwuchskräfte zu finden, gelingt für uns bislang ohne Probleme. Damit das so bleibt, investieren wir intensiv in unseren Nachwuchs und unsere Mitarbeitenden. Mit der Beteiligung am neuen Studiengang der HS Bund wollen wir Absolventinnen und Absolventen frühzeitig an das BSI binden“, erklärt der BSI-Präsident Arne Schönbom.

„Wir entsenden Lehrkräfte und bieten langfristige Praktika an. Den neuen Kolleginnen und Kollegen bieten wir ein dynamisches Arbeitsumfeld, flache Hierarchien, schnelle Aufstiegschancen und einen sicheren Arbeitsplatz. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Überzeugungstäter: Sie wollen die Informationstechnik in Deutschland sicherer machen und damit die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes vor Schaden bewahren“, fügt Schönbom hinzu.

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 Julia Mutzbauer

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Redaktion, eGovernment Computing