Elektronische Kommunikation

Neue Wege zum sicheren eMail-Verkehr in der Verwaltung

09.07.2009 | Redakteur: Gerald Viola

Bei den Managed eMail-Security Services bleiben die Daten komplett im Haus. Der Dienstleister übernimmt je nach Bedarf einen Teil oder das gesamte Management der Appliances. Quelle: Cisco ©eGovernment Computing
Bei den Managed eMail-Security Services bleiben die Daten komplett im Haus. Der Dienstleister übernimmt je nach Bedarf einen Teil oder das gesamte Management der Appliances. Quelle: Cisco ©eGovernment Computing

Ein Datenskandal jagt den nächsten, die Bürger sind beim Thema Datenschutz inzwischen hoch sensibel. Gleichzeitig sollen immer mehr Behördengänge durch Online-Prozesse ersetzt werden. Eine sichere eMail-Kommunikation hat daher gerade in der Verwaltung hohe Priorität – für viele Behörden jedoch eine große Herausforderung.

Die Maschen der Cyberkriminellen werden immer tückischer. Längst stecken hinter den Angriffen auf die Kommunikationssysteme von Unternehmen und Behörden professionelle Banden, die ihre Techniken rasant weiterentwickeln. Hinzu kommt, dass die Zahl der Spam-Nachrichten nach wie vor rapide zunimmt: Laut dem Threat Operations Center (TOC) des Sicherheitsspezialisten Cisco IronPort macht lästiger Mail-Müll mit 200 Milliarden verschickten Nachrichten pro Tag inzwischen etwa 90 Prozent des weltweiten eMail-Verkehrs aus. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigt die starke Zunahme von Spam in seinem Bericht „Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2009“. Die Behörde weist außerdem darauf hin, dass bei unzureichenden Filtermethoden der Erhalt von massenhaft versendeten Spam-Mails in einen Denial-of-Service-Angriff (DoS-Angriff) übergehen kann.

Um bei der Abwehr Schritt zu halten, bedarf es entweder jeder Menge Fachwissen und Personaleinsatz oder einer effektiven und administrationsarmen eMail-Security Appliance. Beides scheitert häufig am knappen Budget. Eine Alternative bieten spezialisierte Dienstleister für eMail-Sicherheit wie Cisco IronPort mit neuen Services. Dabei können die Behörden wählen, ob die Systeme im eigenen Haus oder im hoch sicheren Rechenzentrum des Servicepartners betrieben werden sollen. Auch eine Mischung aus beiden Varianten ist möglich: Während die Filterung des eingehenden Datenverkehrs beim Dienstleister erfolgt, wird der ausgehende Mail-Verkehr direkt in der Behörde geprüft und sensible Daten je nach Einstellung verschlüsselt oder geblockt. Für Verwaltungen, die an besonders strenge Sicherheitsvorschriften gebunden sind, garantieren Managed Services einen hohen Grad an Sicherheit: Die gesamte Sicherheits-Infrastruktur bleibt in den Räumen der Verwaltung. Im Gegensatz zum Eigenbetrieb kann die Behörde die Verantwortung für Management und Instandhaltung der Geräte auf den Dienstleister übertragen.

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