Online-Auftritt umgestaltet

Neue Visitenkarte für den Landtag von Sachsen-Anhalt

| Redakteur: Susanne Ehneß

Bald auch barrierefrei: die neue Webpräsenz des Landesparlaments in Sachsen-Anhalt
Bald auch barrierefrei: die neue Webpräsenz des Landesparlaments in Sachsen-Anhalt (Bild: Landtag Sachsen-Anhalt)

Die Web-Präsenz des Landtags Sachsen-Anhalt wurde runderneuert. Die übersichtliche Homepage will Inhalte aus den Landtags- und Ausschuss-Sitzungen sowohl Abgeordneten als auch politischen Laien verständlich vermitteln. Manko: Die Barrierefreiheit wurde noch nicht ausreichend berücksichtigt.

Mit einem Klick in den Landtag: In Sachsen-Anhalt hat man in die Umgestaltung der Homepage investiert. Ziel war, laut der beauftragten Agentur Aperto, „politische Information und Bildung weiterhin aktuell, kommunikativ und verlässlich anzubieten, einhergehend mit einem hohen Grad an Nutzungsfreude“.

Das Ziel, die Seite ansprechend zu gestalten, ist erreicht worden. Die neue Website ist klar und modern strukturiert. Sie spricht verschiedenste Nutzergruppen an und bietet sowohl verständliche Erklärtexte als auch komplexere Berichte aus den Sitzungen.

Für Menschen mit Behinderungen hingegeben gibt es ein Defizit: Auf der Seite findet sich bislang keine Möglichkeit, auf Gebärdensprache oder Leichte Sprache umzuschalten. Die Homepage soll dahingehend jedoch noch angepasst werden.

Zeitgemäß

In der offiziellen Erklärung des Landesparlaments heißt es: „Mit seinem neuen Internetauftritt begegnet der Landtag den Nutzerinnen und Nutzern auf eine zeitgemäße, moderne Art und Weise der Kommunikation.“ Entsprechend sind die Angebote angelegt. Per Live-Stream und Video-on-Demand können alle Sitzungen des Landtags im Internet verfolgt werden. Zudem wurde die Internetseite für die Nutzung per Tablet oder Smartphone optimiert.

Für politisch Engagierte interessant: Auf der Seite wird erklärt, wie man eine Petition einreichen kann.

„Die Art der Berichterstattung über sämtliche mit dem Landtag in Verbindung stehenden Ereignisse wird in Zukunft vielgestaltiger sein, dabei aber die gewohnt aktuellen Bezüge nicht aus dem Fokus verlieren“, heißt es aus dem Landtag.

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