„Cloud Computing“ mit der Deutschen eVergabe

Neue Vergabe-Perspektiven für die Öffentliche Hand

02.02.2011 | Redakteur: Gerald Viola

eVergabe mit PC und Browser
eVergabe mit PC und Browser

„Cloud Computing“ gilt laut dem Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Gartner als die wirtschaftliche und zukunftsweisende Betriebsalternative schlechthin. Gerade im Zuge der Weiterentwicklung von eGovernment und der damit stetigen Verwaltungsmodernisierung bietet Cloud Computing interessante Optionen für die unter besonderem Kostendruck stehende Öffentliche Hand, ohne dabei Abstriche bei Qualität, Prozessmanagement und Innovation hinzunehmen.

Dass es bereits erfolgreiche externe „Daten-Wolken“ im Öffentlichen Sektor gibt, beweist das Beispiel der „Deutschen eVergabe“, der webbasierten Vergabelösung für die Öffentliche Hand und bietende Unternehmer. Sie zeigt, was eine vollwertige elektronische Vergabe aufweisen muss, ohne gleichzeitig große Softwareinvestitionen zu tätigen.

PC und Browser reichen aus

Das modulare, serviceorientierte Geschäftsmodell verzichtet aufseiten der Bieter bei der Recherche und Sichtung des Bekanntmachungstextes auf den Abschluss von Abonnements und Mindestvertragslaufzeiten; nur wenn ein Bieter an einem aktiven Projekt teilnehmen möchte, wird er zur Zahlung einer geringfügigen Gebühr aufgefordert. Als Kommunikationshilfe dient ihm dabei der sogenannte „Projekt-Safe“, mit dem er alle Informationen und Unterlagen eines gewählten Vergabeverfahrens empfangen sowie auch eigene Angebote hochladen und versenden kann.

Vergabestellen, die sich für eine elektronische Realisierung ihrer Vergabeverfahren interessieren, treffen mit der Deutschen eVergabe ebenfalls eine gute Wahl. Da es sich um ein webbasiertes Vergabeportal handelt, entfallen jegliche Softwareinstallationen an den Arbeitsplätzen; es werden nur ein Standard-PC und ein Internetbrowser benötigt.

Überdies sieht das nach den neusten Vergaberichtlinien dynamisch konzipierte Vergabeportal für ausschreibende Stellen einen uneingeschränkten Nutzungsumfang vor. Dreh- und Angelpunkt des Portals ist der „Vergabe-Safe“. In seiner Schnittstellenfunktion zwischen Bieter und Vergabestelle ermöglicht er das Bereitstellen von Bekanntmachungen und Auftragsmeldungen, die Beantwortung von Fragen rund um ein Vergabeverfahren sowie den Empfang von Bieterangeboten.

Weitere Funktionen, wie beispielsweise die „Unternehmerliste“, mit der zuständige Sachbearbeiter bei beschränkten und freihändigen Verfahren gezielt Unternehmen einladen können, ein „Formularserver“, der ohne erneute Softwareinstallationen Verfahrensformulare neu editiert oder anpasst sowie die direkte Schnittstelle zu www.bund.de gehören zu den neusten Entwicklungen der Deutschen eVergabe.

Es geht auch als ÖPP

Wird aufseiten der Vergabestelle ein ganzheitliches Vergabemanagementsystem inklusive Workflowsteuerung angestrebt, kann dies als kostengünstiges ÖPP-Modell jederzeit umgesetzt werden. Integrierte Plausibilitäts- und Vollständigkeitsprüfungen gewähren fortan eine fehlerfreie Durchführung von der Vorbereitung bis zur Zuschlagserteilung. Auch Bietern wird in diesem Zusammenhang eine elektronische Hilfestellung zuteil. Ein sogenannter Bieterangebotsassistent sorgt für ein reibungsloses Fristenmanagement sowie für die formal und rechnerisch korrekte Abgabe der Angebotsunterlagen.

Ein umfangreiches Serviceangebot für Bieter und die Öffentliche Hand in Form von Anwenderschulungen vor Ort, der Hotline zum Ortstarif oder Webinaren runden das Profil der ganzheitlichen Vergabelösung Deutsche eVergabe ab.

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