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Materna und Hochschule Harz (FH) befragen erneut Kommunen Neue Studie zur EU-Dienstleistungsrichtlinie

Redakteur: Gerald Viola

Der Dortmunder IT-Dienstleister MATERNA GmbH und die Hochschule Harz (FH) in Halberstadt setzen kurz vor Inkrafttreten der Umsetzungsfrist der EG-Dienstleistungsrichtlinie (EG DL-RL) zum 28. Dezember 2009 ihre im letzten Jahr begonnene empirische Studienreihe zum Umsetzungsstand der EG-DLR fort. Die Studie soll zeigen, welche Fortschritte die Kommunen bei der informationstechnologischen Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie gemacht haben.

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Die Hochschule Harz (FH) und die Materna GmbH haben ihren Kooperationsvertrag erneuert. Prof. Dr. Jürgen Stember (links) von der Hochschule Harz und Thomas Steffen, Geschäftsstellenleiter Marterna in Berlin
Die Hochschule Harz (FH) und die Materna GmbH haben ihren Kooperationsvertrag erneuert. Prof. Dr. Jürgen Stember (links) von der Hochschule Harz und Thomas Steffen, Geschäftsstellenleiter Marterna in Berlin
( Archiv: Vogel Business Media )

Es wird hinterfragt, welche Prozesse und Strukturen in welcher Integrationstiefe bis zum Ende dieses Jahres in den Kommunen verfügbar sein werden, um so Dienstleistungsanträge einheitlich zu bearbeiten. Zur gemeinsamen Befragung der Hochschule Harz und von Materna sind alle Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern eingeladen, sich vom 5. Oktober bis 2. November 2009 zu beteiligen.

Gemeinsam an einem Strang ziehen: DLR in der Verwaltung aus Wirtschafts- und Wissenschaftssicht beleuchten

Mit der diesjährigen Studie zur EG-Dienstleistungsrichtlinie vertiefen beide Partner ihre im letzten Jahr begonnene Zusammenarbeit. Das Ziel ist der Austausch von verwaltungswissenschaftlichem und technologischem Know-how. Die Experten der Hochschule Harz beraten Materna beispielsweise bei der Entwicklung von eGovernment-Dienstleistungen für die Öffentliche Verwaltung.

Im Fokus der Kooperation steht die EG-Dienstleistungsrichtlinie. MATERNA berät die Länder Sachsen und Rheinland-Pfalz bei der Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie und unterstützt weitere Behörden bei der Planung und Umsetzung von Online-Angeboten auf dem Weg zu einem „One-Stop-Government“. Der Austausch mit der Hochschule biete – so die Verantwortlichen – einen hohen Mehrwert und fördert die Entwicklung von Lösungen, die sowohl praxisorientiert sind als auch verwaltungswissenschaftlichen Anforderungen entsprechen.

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