Suchen

News Neue Sprach- und Datennetze für Niedersachsen

| Redakteur: Gerald Viola

Das niedersächsische Kabinett hat im Zuge der strategischen Neuausrichtung der IT-Struktur des Landes beschlossen, den Teilnehmerwettbewerb zur Neugestaltung der Sprach- und Datenkommunikation

Firma zum Thema

Das niedersächsische Kabinett hat im Zuge der strategischen Neuausrichtung der IT-Struktur des Landes beschlossen, den Teilnehmerwettbewerb zur Neugestaltung der Sprach- und Datenkommunikation in der Niedersächsischen Landesverwaltung neu auszuschreiben. Die Umsetzung wird das Informatikzentrum Niedersachen (izn) übernehmen. Die Neuausschreibung war notwendig geworden, weil die bestehenden Rahmenverträge bereits 2008 auslaufen.Vorgesehen ist die gesamte Telekommunikationsinfrastruktur für die niedersächsische Landesverwaltung neu aufzubauen. Im Rahmen des Vorhabens sollen das Sprach- und Datennetz zusammengeführt und technologische Entwicklungen wie Voice over IP berücksichtigt werden. “Ni-NGN“ (Niedersachsen – Next Generation Network) wird das Netz der Landesverwaltung künftig heißen. Es soll in den kommenden Jahren das Fundament für die interne und externe Kommunikation und für eGovernment-Anwendungen bilden. Innenstaatssekretär Wolfgang Meyerding hat das Landeskabinett zudem darüber informiert, dass die Einführung eines digitalen Sprech- und Datenfunksystems für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) nach dem Abschluss der grundlegenden Abstimmung zwischen dem Bund und den einzelnen Ländern unmittelbar bevorstehe. Das Land könne jetzt umgehend mit dem konkreten Aufbau des niedersächsischen Teilnetzes beginnen, erklärte der Staatssekretär. „Wir beabsichtigen noch im Juni den Auftrag für diesen ersten Netzabschnitt zu erteilen“, sagte Meyerding. Für den Aufbau und den Betrieb des BOS-Netzes wird das Land in den kommenden zehn Jahren voraussichtlich rund 285 Millionen Euro aufwenden.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2016513)