Förderprogramm kommunale Hotspots

Neue Bewerbungsrunde um EU-Finanzhilfe für kostenfreies WLAN

| Autor / Redakteur: dpa/mv / Ira Zahorsky

Kommunen können sich ab sofort wieder um Fördergutscheine für WLAN-Hotspots aus dem EU-Finanztopf bewerben.
Kommunen können sich ab sofort wieder um Fördergutscheine für WLAN-Hotspots aus dem EU-Finanztopf bewerben. (© natali_mis - stock.adobe.com)

Die EU startet heute den nächsten Wettlauf um Fördergutscheine für WLAN-Hotspots in Kommunen. Das Innenministerium in Schwerin ermunterte daher Städte und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern, sich um die Finanzhilfe zu bewerben.

Interessierte Kommunen müssten sich auf der Internetplattform www.WiFi4EU.eu anmelden, teilte das für EU-Angelegenheiten zuständige Ministerium mit. Rasche Anmeldung steigere dabei die Chancen.

Beim ersten Aufruf vor einem Jahr hätten sich mehr als 14.000 Kommunen aus ganz Europa registriert. Wie viele aus Mecklenburg-Vorpommern dabei waren, konnte das Ministerium unter Hinweis auf die Organisation durch Brüssel nicht sagen. Doch hätten fünf Kommunen im Land im November 2018 eine Förderzusage bekommen.

Mit Hilfe des EU-Förderprogramms WiFi4EU soll die Zahl kommunaler Hotspots spürbar erhöht werden. Die EU-Kommission hatte 2017 die Initiative gestartet und mit einem Budget von 120 Millionen Euro ausgestattet. Mit dem Geld sollen Anschaffung und Installation moderner WLAN-Technologie in Zentren des öffentlichen Lebens unterstützt werden. Kommunen erhalten Gutscheine über jeweils 15.000 Euro für die Einrichtung von Hotspots etwa in Bibliotheken, Museen, Parks und oder auf Plätzen. Die Kosten für Betrieb und Wartung des Netzes tragen die Gemeinden.

Einer Erhebung zufolge bieten im Nordosten knapp 70 Kommunen insgesamt mehr als 300 kostenlose Internet-Hotspots. Darunter sind neben Rostock und Schwerin auch Badeorte an der Küste. Orte mit kostenlosen Internet-Hotspots können nicht mehr von der EU-Förderung profitieren.

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