Aktueller Stand des Kursbuches Netzausbau

Netzallianz Digitales Deutschland bringt schnelles Internet auf Kurs

| Autor: Ira Zahorsky

Die Netzallianz traf sich am 7. Oktober zum zweiten Mal, um das Kursbuch für den Ausbau des schnellen Internets in Deutschland weiterzuführen.
Die Netzallianz traf sich am 7. Oktober zum zweiten Mal, um das Kursbuch für den Ausbau des schnellen Internets in Deutschland weiterzuführen. (Foto: BMVI)

Am 7. Oktober traf sich die von Bundesminister Alexander Dobrindt ins Leben gerufene Netzallianz Digitales Deutschland zum zweiten Mal im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Zentrales Ziel ist es, durch Verbesserungen der Rahmenbedingungen zusätzliche Potenziale für Netzinvestitionen durch den Markt zu schaffen.

Der Bund hat das Thema Breitbandausbau als Schlüsselaufgabe des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) verankert. Um den Netzausbau in Deutschland schnellstmöglich voranzubringen, hatte das BMVI im März 2014 die „Netzallianz Digitales Deutschland“ ins Leben gerufen. Diese Initiative stellt eine Allianz aus investitions- und innovationswilligen Telekommunikations- und Netzunternehmen dar, mit denen der Bund den Breitbandausbau in Deutschland partnerschaftlich vorantreiben wird.

Die Teilnehmer der Netzallianz haben in den vergangenen Monaten ein Kursbuch für den Ausbau des schnellen Internets in Deutschland erarbeitet, das fortlaufend weiterentwickelt wird. Das Kursbuch konkretisiert die Ziele, Prinzipien und Maßnahmen und benennt die notwendigen Weichenstellungen für den weiteren NGA-Ausbau (Next Generation Access) in Deutschland. Diese Ziele und Maßnahmen zum Ausbau der Hochgeschwindigkeitsnetze bilden wiederum einen zentralen Bestandteil der Digitalen Agenda des Bundes im Bereich der digitalen Infrastrukturen.

Aufgaben und Ziele der Netzallianz

Die Mitglieder der Netzallianz sind sich einig, dass die Versorgungsziele nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen sowie den ausbauenden privaten Unternehmen erreicht werden können. Die geplante Flächendeckung ist nur durch weitere substanzielle Investitionen der privaten Unternehmen zu erzielen. Allerdings müssten diese Investitionen bestmöglich durch die Öffentliche Hand flankiert werden. Hierzu zählten die Optimierung der Rahmenbedinungen genauso wie die zusätzliche Verfügbarkeit von Frequenzspektren für den mobilen Netzzugang und – wo nötig – zusätzliche Födermaßnahmen.

Für die Erreichung einer flächendeckenden Versorgung bis Ende 2018 hat sich die Netzallianz auf konkrete kurz- und mittelfristige operative Ziele und damit verbundene Maßnahmen verständigt. Diese unterteilen sich in verschiedene relevante Handlungsfelder. Der Maßnahmenkatalog bildet einen zentralen Bestandteil für die in der Digitalen Agenda des Bundes verankerten Maßnahmen zur Förderung der digitalen Infrastrukturen. Alle Maßnahmen sind mit klaren Verantwortlichkeiten und Zeitplänen hinterlegt. Die Netzallianz will künftig ein- bis zweimal jährlich zusammenkommen, um die Umsetzung zu bewerten und zu überprüfen.

Das Kursbuch Netzausbau können Sie hier downloaden oder durchblättern.

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