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Einheitliche Behördennummer Nationaler IT-Gipfel: D115 bald auch in Bayern

Redakteur: Manfred Klein

Im Beisein von Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich haben auf dem IT-Gipfel in München Vertreter der Städte München und Kempten sowie des Landkreises Oberallgäu die D115-Charta unterzeichnet. Bislang hatte sich der Freistaat einer Teilnahme verweigert. Bröckelt nun die Blockadepolitik?

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D115 bald auch in Bayern?
D115 bald auch in Bayern?
( Archiv: Vogel Business Media )

Denn damit haben die ersten bayerischen Kommunen ihre Teilnahme an der einheitlichen Behördennummer 115 besiegelt. Im Laufe des nächsten Jahres soll die 115 in diesen Kommunen freigeschaltet werden.

Dazu Bundesinnenminister Dr. Friedrich: „Ich freue mich sehr, dass die 115 nun bald auch in Bayern Einzug hält und hoffe, dass noch viele weitere Kommunen - und auch der Freistaat selbst – diesem Beispiel folgen!“

Aus Bayern heißt es dazu, man wolle nun die Erfahrungen von Kempten und München abwarten.

Derzeit haben rund 18 Millionen Bürgerinnen und Bürger mit der 115 einen direkten telefonischen Draht in die Verwaltung. Seit Anfang Dezember ist auch die Bundesverwaltung vollständig an die 115 angeschlossen.

Mehr als 85 Bundesbehörden und -institutionen mit bis dato über 600 Leistungsinformationen beteiligen sich am 115-Service, darunter die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie die Bundesnetzagentur.

Dadurch erhalten die Bürgerinnen und Bürger in den teilnehmenden Regionen unter der 115 zum Beispiel auch Informationen darüber,

  • wie mit unerlaubter Telefonwerbung umzugehen ist,
  • welche Besonderheiten bei der Nutzung von Dienstleistungen aus dem EU-Ausland gelten oder
  • welche Beratungsmöglichkeiten es zu den Themen Raucherentwöhnung oder Glücksspielsucht gibt.

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