Open Government & Open Data

Nahe Zukunft oder ferne Vision?

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„Es geht um eine Priorisierung der Mittel.“

Auch für Jens Klessmann ist Ressourcenmangel kein Hinderungsgrund. Er geht davon aus, dass „die Potenziale von Social Software sinnvoll genutzt werden können, wenn beim Einsatz sozialer Medien im Öffentlichen Sektor die Erfahrungen existierender Vorhaben zur Verwaltungsmodernisierung mit IT-Unterstützung berücksichtigt und mit vorhandenen Modernisierungsaktivitäten kombiniert werden“.

Letztlich geht es um eine Priorisierung der Mittel. Auch in Zeiten knapper Kassen und schrumpfender Haushalte werden Investitionen in IT, Marketing und Kommunikation getätigt. Bei Investitionsentscheidungen sollte daher künftig immer auch die Frage gestellt werden, ob sie geeignet sind, im Sinne einer Open-Government-Strategie zu mehr Transparenz, Kollaboration und Partizipation beizutragen und wie dazu Social-Media-Plattformen eingebunden werden können.

Für Kai Uwe Ernst, Geschäftsführer des Hamburger Unternehmens und Microsoft-Partners Axcentro, ist es gerade in den Zeiten gestiegener Erwartungen der Bürger und gleichzeitig enger werdender Budgets wichtig, von vornherein darauf zu achten, „dass auch Government-2.0-Prozesse in das kommunale Handeln eingebunden sind und eine entsprechende Infrastruktur zur Vor- und Nachbereitung vorhanden ist, um mit weniger Mitteln öffentliche Dienstleistungen schneller und besser erbringen zu können“.

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