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Open Government & Open Data Nahe Zukunft oder ferne Vision?

| Redakteur: Manfred Klein

Ein Jahr nach dem ersten deutschen Government 2.0 Barcamp wurde im August 2010 das Regierungsprogramm „Transparente und vernetzte Verwaltung“ von der Bundesregierung verabschiedet. Es enthält einen Abschnitt zu Open Government, in dem die Vernetzung mit den Bürgern als Weg beschrieben wird, mit dem man die „Herausforderungen an den modernen Staat“ besser bewältigen kann.

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Open Government als Sonderform von eGovernment könnte schon bald Alltag sein
Open Government als Sonderform von eGovernment könnte schon bald Alltag sein
( Archiv: Vogel Business Media )

Denn die Erwartungen der Bürger an ihre Verwaltung steigen mit den Erfahrungen, die Bürgerinnen und Bürger im Alltag sammeln, mit Internetdiensten, die sie in der Freizeit, am Arbeitsplatz, beim Ehrenamt nutzen. So findet sich auch im Koalitionsprogramm der neuen Landesregierung von Nordrhein-Westfalen die Ankündigung einer Open-Government-Initiative. Man darf gespannt sein, wie man die Umsetzung der ersten Landesinitiative im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland angehen wird.

Denn Government 2.0, basierend auf der Strategie Open Government, umfasst keineswegs nur technologische Aspekte, wie Jens Klessmann, Wissenschaftler bei Fraunhofer Fokus betont: „Ziel des Government 2.0 ist ein offenes, kooperatives Arrangement, das – soweit möglich – offene Konsultationen, frei verfügbare Daten, geteiltes Wissen und die gegenseitige Anerkennung der teilnehmenden Akteure involviert. Technologien wird dabei ein bedeutender Anteil eingeräumt, letztlich können diese aber nur die Grundlage für den angeführten Wechsel darstellen.“

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