KIVBF: Mit Business Warehouse Accelerator mehr Leistung und weniger Administration

Nachbrenner für BI

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Antwortzeiten im Sekundenbereich

Seit dem Herbst 2008 setzt der Zweckverband die Appliance mit vier Blades für zwei Data Warehouses ein, auf die die Stadtwerke zugreifen. Seither kann das Rechenzentrum den Kunden fast dialogmäßige Antwortzeiten für Auswertungen bieten, die zum Teil unter zehn Sekunden liegen. Vor allem die Stadtwerke honorieren dies. Denn sie sind verpflichtet, ad hoc auf Anfragen der Regulierungsbehörde zu reagieren – sie müssen also kurzfristig die entsprechenden Zahlen abrufen können. Auch bei Kundengesprächen ist es notwendig, binnen weniger Sekunden auf Auswertungen zurückgreifen zu können.

„Unser Interesse ist es, die bestehenden Kunden zu binden und gleichzeitig auch neue zu gewinnen“, betont Jürgen Heinrich, „und diese Verbesserung des Leistungsangebots im Data Warehousing ist dabei von großem Vorteil.“

Mit der Appliance hat das Rechenzentrum auch die administrativen Probleme gelöst, denn der Verwaltungsaufwand hat sich deutlich reduziert. Zum einen fällt mit dem BW Accelerator die bislang notwendige Aggregaterstellung weg, zum anderen muss bei Änderungen oder neuen Auswertungen nicht mehr für jeden Kunden ein entsprechender Datenwürfel erstellt oder überarbeitet werden.

Ein Beispiel: Die Einrichtung eines Datenwürfels etwa in der Verbrauchsabrechnung bedurfte früher für einen Kunden ein bis zwei Tage – und das für die vierzig Kunden. Heute rechnet Heinrich für die gleiche Einrichtung mit einem Aufwand von insgesamt zwei bis drei Tagen. „Die Investitionen in Software und Hardware werden sich ausschließlich durch Einsparungen im Personalbereich in einem Zeitraum von zwei Jahren amortisieren“, berichtet Heinrich. „Der Mehrwert für unsere Kunden und dadurch generierte mögliche Umsätze sind hierbei noch nicht berücksichtigt.“

Freie Ressourcen für neue Angebote

Mit den frei werdenden Ressourcen kann Heinrich weitere Auswertungen aus anderen SAP-Modulen für die Kommunen aufsetzen. Dabei geht es im Umfeld des neuen kommunalen Haushaltsrechts (KHR) etwa um die Abbildung neuer betriebswirtschaftlicher Modelle im Data Warehouse. Auch für die Krankenhäuser werden neue Auswertungen und neue Informationsstrukturen aufgebaut, die sie seit der Gesundheitsreform benötigen. Ohne die SAP Appliance wäre Heinrich zufolge hierfür nicht nur der administrative Aufwand zu hoch gewesen – auch Kapazitäts- und Performance-Engpässe hätten es unmöglich gemacht.

Heinrich: „Mit den eindrucksvollen Ergebnissen dürfte es kein Problem sein, das Management von einer Erweiterung zu überzeugen. „Das Datenvolumen der Kunden wächst, und es liegt auf der Hand, dass noch mehr aktuelle Auswertungen gebraucht werden – und das mit hoher Aktualität.“

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