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Munich Open Government Day 2011 (MOGDy) München schafft Informationsfreiheitssatzung

Redakteur: Manfred Klein

Der erste Munich Open Government Day wurde am Samstag im Alten Rathaus der Landeshauptstadt München mit der Bekanntgabe der Gewinner des Ideenwettbewerbs erfolgreich beendet.

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München will Bürger in die Gestaltung von eGovernment mit einbeziehen
München will Bürger in die Gestaltung von eGovernment mit einbeziehen
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Veranstalter von MOGDy hatten es sich zum Ziel gesetzt, zu eruieren, welche Online-Dienstleistungen sich die Münchner Bürger von ihrer Stadtverwaltung (eGovernment) wünschen, welche Formen der digitalen Bürgerbeteiligung die Stadt anbieten soll und welche Apps (Apps aus Open Data) man aus dem öffentlich zugänglichen Datenfundus der Stadt erstellen könnte?

Ausgewählt wurden folgende Projektvorschläge:

  • Freies City-WLAN an ausgesuchten Standpunkten in der Stadt
  • Freie Geodaten (Open Street Map)
  • Online-Börse für Freiwilligendienste
  • Cacert4München; Verteilung und Erstellung digitaler Zertifikate zur verschlüsselten und signierten digitalen Kommunikation
  • Informationsfreiheitssatzung der Stadt München
  • Mucdata; elektronische Publikationen der Stadt stehen Bürgern lizenzfrei zur Verfügung
  • Fixmystreet; eine dem brandenburgischen Maerker-System vergleichbare Plattform auf der Bürger Probleme mit der städtischen Infrastruktur (Straßenbeleuchtung, Müllabfuhr) der Stadtverwaltung melden können

In den kommenden Wochen und Monaten will die Stadt München unter Einbeziehung der MOGDy-Community die Liste der Vorschläge durchgehen und prüfen, welche wohin gehören (eGovernment-Roadmap, muenchen.de) und eine für alle transparente Umsetzungsplanung entwickeln.

Die Informationsfreiheitssatzung soll schon am 1. April in Kraft treten.

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