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eGovernment und Open Source München hat mit dem Pinguin schon über zehn Millionen Euro gespart

| Redakteur: Gerald Viola

Am Jahresende will die Stadtverwaltung München das Migrationsprojekt LiMux abschließen. Dann sollen 12.000 PC-Arbeitsplätze „Microsoft-befreit“ sein. Im März hatte die Verwaltung die Ersparnisse mit rund vier Millionen Euro beziffert. Jetzt hat Oberbürgermeister Christian Ude den Kostenvorteil korrigiert. Nach oben.

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Rathaus München: Sparen mit dem Pinguin
Rathaus München: Sparen mit dem Pinguin
(Foto: Stadt München / Nagy)

Jetzt kommt die Landeshauptstadt München beim Kostenvergleich des LiMux-Projekte gegenüber Windows auf eine Einsparung von über zehn Millionen Euro.

LiMux: Der Pinguin regiert in München
LiMux: Der Pinguin regiert in München
(Archiv: Vogel Business Media)
Und das Projektende ist fast erreicht: „Das Ziel des LiMux Projektes, 80 Prozent, das heißt circa 12.000 der PC-Arbeitsplätze auf LiMux umzustellen, ist für das Jahresende 2012 geplant. Derzeit sind etwa 11.700 LiMux-Arbeitsplätze umgestellt, eine Erreichung des Projektzieles sogar noch vor dem Projektende (Oktober 2013) ist damit in greifbarer Nähe.“

Und: „Das Projektziel „Umstellung auf ein Open-Source-Office-Produkt“ ist bereits seit Ende 2011 erreicht, auf allen rund 15.000 PC-Arbeitsplätzen der Stadt München (also auch auf den windowsbasierten) ist bereits OpenOffice und WollMux in Benutzung.“

In ihrer Vergleichsrechnung kommen die IT-Experten zu folgenden Ergebnissen:

» Betriebssystem-abhängige Kosten: LiMux 273.000 Euro, Windows mit Open Office 7,4 Millionen Euro, Windows mit MS Office 11,6 Millionen Euro.

» Betriebssystem-unabhängige Kosten: LiMux 22,8 Millionen Euro, Windows mit Open Office 29,9 Millionen Euro, Windows 34,1 Millionen Euro.

Bei den betriebssystem-abhängigen Kosten bleiben bei den LiMux-Berechnungen Hardware-Kosten in Höhe von 4,7 Millionen Euro außen vor.

Seite 2: Im Vergleich: Hardware-, Schulungs- und Personalkosten

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