Pilotprojekt für digitale Zeiterfassung bei der Stadt

München: Die Stempeluhr hat ausgedient

| Autor: Julia Mutzbauer

Die Landeshauptstadt München setzt auf digitale Arbeitszeiterfassung
Die Landeshauptstadt München setzt auf digitale Arbeitszeiterfassung (© jotily - stock.adobe.com)

In der Landeshauptstadt München ist das erste Pilotprojekt für eine einheitliche digitale Zeiterfassung angelaufen. 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Personal- und Organisationsreferats an mehreren Standorten, darunter auch im Rathaus, haben sich ab sofort von der Stempelkarte verabschiedet und erfassen ihre Arbeitszeiten mittels einer webbasierten Anwendung.

Das Projekt werde mit Unterstützung des externen Dienstleisters ATOSS Software AG, einem ausgewiesenen Experten für Workforce Management, realisiert, heißt es dazu aus München. Anfang Januar 2021 sollen dann in der nächsten Stufe das IT-Referat und der Eigenbetrieb IT@M mit etwa 1.400 Beschäftigten dazu kommen. Bis 2021 sollen zudem alle Funktionen der elektronischen Zeiterfassung integriert sein.

Auch die Münchner Berufsfeuerwehr soll künftig davon profitieren. Die Branddirektion freut sich auf die digitale Einsatzplanung, die dort Zeit und Ressourcen sparen würde. Die Einsatzplanung sei eine sehr komplexe Angelegenheit, unter anderem müssten auch Zuschläge gebucht werden, wie zum Beispiel für einen Taucheinsatz oder Sonntagsarbeit. Auch die digitale Arbeitszeiterfassung soll darin integriert werden. Dazu heißt es, die Vorbereitungen laufen. Der Start ist für den 1. Januar 2022 geplant.

Ursula Hofmann (Gesamtpersonalrat) und Dr. Alexander Dietrich (Personalreferent) schrauben – zumindest symbolisch – eine Stempeluhr im Rathaus ab
Ursula Hofmann (Gesamtpersonalrat) und Dr. Alexander Dietrich (Personalreferent) schrauben – zumindest symbolisch – eine Stempeluhr im Rathaus ab (© LHM/POR)

Personal- und Organisationsreferent Dr. Alexander Dietrich: „Die digitale Zeiterfassung ist wichtig für die Attraktivität einer modernen Arbeitgeberin wie der Landeshauptstadt München. Daher freut es mich sehr, dass wir endlich mit dem Pilotprojekt loslegen können und für die ersten 130 Beschäftigten die Stempelkarte ausgedient hat.“

Ursula Hofmann, die Vorsitzende des Gesamtpersonalrats: „Mit unserer alten Stempelkarte sind wir viele Jahre gut gefahren und wir werden sie wahrscheinlich auch das ein oder andere Mal noch vermissen. Doch jetzt ist es an der Zeit, neue Wege zu beschreiten, eine neue Ära beginnt“.

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