WhatsUp löst in Salzburg wartungsintensives Monitoringtool ab

Mozartstadt dirigiert Netzwerk für eGovernment

13.08.2008 | Autor / Redakteur: Gerald Viola / Gerald Viola

Magistrat in Salzburg: Moderne eGovernment-Dienstleistungen aus historischen Gebäuden
Magistrat in Salzburg: Moderne eGovernment-Dienstleistungen aus historischen Gebäuden

Für die rund 150.000 Salzburger bietet der Magistrat der Stadt umfangreiche Online-Dienste an: vom Antrag auf einen Behindertenparkausweis bis zum Formular für Vaterschaftsanerkennung. Doch die Netzwerküberwachung wurde immer teurer ...

Die Bereitstellung der Services erfordert eine stabile IT-Infrastruktur. Deshalb installierten die IT-Manager der Abteilung „Netzwerkmanagement und Systemüberwachung“ schon 1995 ein Tool, das die Unix-Systeme kontrolliert. Mit Ausweitung der IT-Landschaft wurde es auf eine Windows-Plattform migriert. Doch die hohen Wartungskosten der Lösung zwangen die IT-Verantwortlichen des Magistrats zur Ablösung des eingesetzten Produkts.

Universallösung gesucht

Seit mehr als zehn Jahren verrichtet in der Verwaltungsbehörde der Stadt Salzburg ein Netzwerküberwachungstool seinen Dienst. Denn einen Ausfall der Systeme kann sich der Magistrat der Mozartstadt nicht leisten. Schon gar nicht, seit die Stadtverwaltung verschiedene Bürger-Dienstleistungen übers Internet anbietet. Letztlich hängen vom Funktionieren der IT-Infrastruktur rund 1.300 vernetzte PC-Arbeitsplätze verteilt über acht Abteilungen ab. Das schaffte das alte Monitoringprodukt nicht mehr, ein neues sollte her. Eines, das einfach und zuverlässig läuft, eines, um das sich die Abteilung Netzwerkmanagement und Systemüberwachung wenig kümmern muss.

Es sollte ein leicht zu installierendes und zu bedienendes Produkt sein, wenig Geld kosten und geringen Wartungsbedarf erfordern: Darüber hinaus musste es zuverlässig arbeiten, das Netzwerk mit 80 Windows-Servern, drei Linux-Servern, mehreren USV-Systemen und 200 aktiven Netzwerknodes sicher überwachen, im Ernstfall Alarm auslösen und automatisch auf Ereignisse außerhalb der Norm reagieren können – die Universallösung für das Netzwerkmanagement schlechthin wurde gesucht.

„Anlass für die Suche nach einem Alternativprodukt waren die hohen Wartungskosten unserer bisherigen Netzwerkmonitoring-Lösung“, sagt Berthold Rauchenschwandtner, Leiter der Abteilung Informations- und Kommunikationstechnologie beim Magistrat der Stadt Salzburg. Die alte Lösung, ein komplexes Management-Framework, war seit 1995 in Betrieb – anfänglich für die Überwachung der Unix-Systeme, später dann der Windows-Plattformen.

Salzburg denkt proaktiv

Dabei sind die Mitarbeiter des Magistrats auf eine funktionierende IT-Infrastruktur nicht nur für die interne Nutzung angewiesen. Spätestens seit sich die Stadt Salzburg im Web präsentiert und verschiedene Online-Dienste anbietet, ist die Verfügbarkeit des Netzwerks ein sensibles Thema. „Vor Systemausfällen sind auch wir nicht hundertprozentig gefeit“, sagt Rauchenschwandtner. „Allerdings macht es ein gutes Bild, wenn wir bereits aktiv an der Behebung eines Problems arbeiten, bevor es ein Besucher unserer Webseite meldet. Es wäre mehr als peinlich, erst von unseren Anwendern auf ein Problem aufmerksam gemacht werden zu müssen.“

Eine Lösung hat Rauchenschwandtner mit WhatsUp, dem Netzwerküberwachungstool des US-Anbieters Ipswitch, gefunden. Die Monitoringsoftware WhatsUp Gold bietet umfangreiche Funktionen, mit denen sich größere Netzwerke über mehrere IP-Subnetze hinweg zentral überwachen lassen. Ein Event-Monitoring beobachtet kontinuierlich die vom Administrator definierten Bereiche und schlägt Alarm, sobald Fehlfunktionen auftreten oder Schwellwerte überschritten werden. Standard-Reports ermöglichen eine schnelle Analyse wichtiger Parameter wie Netzwerkverfügbarkeit oder Bandbreitenauslastung. Die Reports sind individuell anpassbar.

Günter Kickinger, Projektleiter des Implementierungsvorhabens, und sein Team haben insbesondere die Einfachheit der Installation sowie die unkomplizierte Bedienung von WhatsUp überzeugt. „Es entspricht komplett unseren Anforderungen an ein Netzwerkmanagement-Tool“, erklärt er. Schließlich sprächen laut Kickinger auch die geringen Kosten für den Einsatz von WhatsUp. Andere Netzwerküberwachungstools habe man aus Kostengründen nicht evaluiert; alternativ hätte man lediglich beim alten System verbleiben können, fügt er hinzu.

 

Netzwerküberwachung im Magistrat von Salzburg

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2014512 / System & Services)